Kuchen Zahl der Einbrüche in Kuchen geht zurück

Kuchen / Günter Hofer 13.06.2018

Im vergangenen Jahr sind beim Polizeiposten Kuchen 122 Straftaten erfasst und bearbeitet worden.  Die Aufklärungsquote lag bei 64,8 Prozent (2016 waren es 4,1 Prozent weniger). Auffällig waren drei Vergehen gegen Polizeibeamte, die dem erstmals durchgeführten Schlagerfestival zuzuschreiben sind. Das geht aus der am Montag im Gemeinderat vorgestellten Kriminalstatistik hervor. Bei der Häufigkeit von erfassten Delikten liegt der einfache Diebstahl (31) an erster Stelle. Relativ hoch mit 25 liegen Vermögens- und Fälschungsdelikte. Laut Polizeihauptkommissar Michael Morlock ein normaler Trend, der mit der Zunahme von „Ebay-Bestellungen“ und damit verbundenen Falschlieferungen oder Nichtlieferungen zu begründen ist. Zwei Wohnungseinbrüche mussten von der Kuchener Dienststelle bearbeitet werden. Die niedrige Zahl führt Morlock auf gute Präventionsarbeit der Polizei zurück. In die Häuser wird nach Morlocks Ansicht immer mehr in das Thema Sicherheit investiert. Auch die für Einbrecher schlechte Örtlichkeit mit Anbindung an die viel befahrene B 10 kann ein Grund der wenigen Wohnungseinbrüche sein. Zudem hat es sich wohl bei Banden rumgesprochen, dass die Strafzumessung hochgeschraubt wurde.

Mehr Personen verletzt

Auch die Verkehrsunfallstatistik hat Michael Morlock runtergebrochen auf die Gemeinde Kuchen. Demnach sind die Unfälle von 105 auf 113 gestiegen, und die mit Personenschaden von zwölf auf 14. Die Unfallstatistik zeigt auf, dass an den Unfällen drei Radfahrer beteiligt waren. Es gab in Kuchen insgesamt 25 Leichtverletzte und einen Schwerverletzten. Michael Morlock informiert den Rat darüber, dass in Kuchen keine besonderen Problembereiche oder Auffälligkeiten feststellbar waren.

Da der Polizeiposten Kuchen zum Geislinger Revier gehört, informierte Morlock den Kuchener Rat auch kurz über die Revierstärke von Geislingen. Insgesamt gehören dem Polizeirevier Geislingen 63 Mitarbeiter an. Drei davon sind zusammen mit Michael Morlock als Postenleiter in Kuchen beschäftigt. Unterm Strich sind im Revier sieben Stellen nicht besetzt. Diese Zahl darf nach Morlocks Ansicht auf keinen Fall größer werden.

Der Kuchener Gemeinderat lobte den vorgetragenen Jahresbericht und Bürgermeister Bernd Rößner meinte: „Wir fühlen uns gut aufgehoben und in guten Händen.“

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