Kommunalwahl Wunsch nach Vollintegration in VVS

Reichenbach / SWP 19.07.2018

Beim Bürgerdialog für die Kommunalwahlkreise Eislingen mit Salach und Ottenbach, Donzdorf mit Böhmenkirch und Lauterstein sowie Süßen mit Gingen und Kuchen im Donzdorfer Orsteil Reichenbach erinnerte Hans-Rudi Bührle, Bürgermeister in Bad Boll und Vorsitzender des Kreisverbandes der Freien Wähler, an die momentan wichtigste Aufgabe: „Jetzt gilt es Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen am 26. September 2019 zu gewinnen“, so eine Pressemitteilung. Neben der Europawahl sind dann auch die Mitglieder der Ortschaftsräte, die Gemeinde-, Kreis- und Regionalräte zu wählen.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Donzdorf, Lore Nagel, gab einen Überblick über die Aufgaben, welche in Donzdorf die aktuelle Kommunalpolitik prägen, darunter zahlreiche Sanierungsmaßnahmen für die Schulen.

Der Vorsitzende der FWV- Kreistagsfraktion, Werner Stöckle, informierte über zentrale Themen der Kreispolitik. Neben dem größten Projekt mit dem Neubau der Klinik am Eichert nannte er die Erweiterung des Landratsamtes, die Sanierung des Altgebäudes sowie die Erstellung eines Parkhauses. Ein Meilenstein sei aber auch der neue, deutlich verbesserte Busfahrplan im Landkreis, welcher bereits ab 2019 realisiert werden soll. Bezüglich der Vollintegration des Landkreises in den VVS äußerte er sich skeptisch im Hinblick auf die Finanzierung und stellte dazu fest: „Wir haben der Landkreisverwaltung viele Fragen dazu gestellt und warten auf die Antworten“.

In der Diskussion sprachen sich die anwesenden Bürger mehrheitlich – wie auch Dieter Lutz aus Lauterstein – für eine rasche und uneingeschränkte Vollintegration in den Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart aus. Auch in der weiteren Diskussion äußerten sich laut der Pressemitteilung mehrere Bürger, wie wichtig eine gute Anbindung der Busverbindungen – dies ist Aufgabe des Landkreises – an den schienengebundenen Nahverkehr sei. Ulrich Kohler sah es wie Anton Küchle, Lauterstein,  als sehr wichtig an, die Qualität des ÖPNV zu verbessern.

Zum fehlenden bezahlbaren Wohnraum erinnerte der Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat der Stadt Eislingen, Andreas Cerrotta, daran, wie schwierig es sei, die Bürger von einer etwas dichteren Bauweise zu überzeugen. Kritisch diskutiert wurde auch die mangelnde Akzeptanz zur Sammlung der Bioabfälle.

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