Großprojekt Gestalter für das Obere Filstal gesucht

Sollten die fünf Gemeinden den Zuschlag für ihre Tälesgartenschau erhalten, werden die Projekte nicht erst im Austragungsjahr 2031, 2033 oder 2035 umgesetzt, sondern schon lange im Voraus.
Sollten die fünf Gemeinden den Zuschlag für ihre Tälesgartenschau erhalten, werden die Projekte nicht erst im Austragungsjahr 2031, 2033 oder 2035 umgesetzt, sondern schon lange im Voraus. © Foto: Fotomontage: Markus Sontheimer
Deggingen / Ilja Siegemund 06.11.2018
Bei einer Bürgerwerkstatt am Samstag kann jeder Interessierte Vorschläge für die Gartenschau einbringen.

Mühlhausen, Wiesensteig, Bad Ditzenbach, Deggingen und Bad Überkingen: Diese fünf Gemeinden wollen eine kleine Gartenschau ins Obere Filstal holen und feilen an der Bewerbung, um das Grünprojekt im Jahr 2031, 2033 oder 2035 auszurichten.

Dazu benötigen die Bürgermeister aber Hilfe der Menschen, die in den Gemeinden leben. Bei einer Bürgerwerkstatt am Samstag, 10. November, kann jeder seine Ideen einbringen. Sich jetzt einzubringen, sei besser als sich herauszuhalten und später die Ideen zu kritisieren, findet Bad Ditzenbachs Bürgermeister Herbert Juhn. „Jeder sollte Verantwortung für seine Heimat übernehmen“, ergänzt er.

„Wir wollen die Meinungsmacher der Gemeinden an einen Tisch holen“, verdeutlicht Eugen Zoller, stellvertretender Bürgermeister aus Bad Überkingen. Die Bewerbung stehe und falle mit dem Rückhalt aus der Bevölkerung, fügt Karl Weber (Bürgermeister in Deggingen) hinzu.

Die Bürgermeister hoffen vor allem, dass sich junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren auf den Weg zur Bürgerwerkstatt machen. Wieso das so ist und was geplant ist, lesen Sie in der Mittwochsausgabe der GEISLINGER ZEITUNG und im ePaper.

Ablauf der Bürgerwerkstatt und Zeitplan der Bewerbung

Die Bürgerwerkstatt in Mühlhausens Gemeindehalle beginnt am Samstag um 9 Uhr und endet um 14.30 Uhr. Zunächst stellen die Planer des Büros „Faktorgruen“ ihre Analysen der fünf beteiligten Tälesgemeinden vor.

Anschließend sollen die Teilnehmer bei zwei Workshops ihre Ideen einbringen.

Alle Interessierten werden gebeten, sich im Rathaus ihrer Heimatgemeinde für die Bürgerwerkstatt anzumelden. Für Essen und Getränke ist gesorgt.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel