Jedes Jahr ziehen Kinder an Halloween von Haus zu Haus um Süßigkeiten zu ergattern. Dieses Jahr sollte jedoch darauf verzichtet werden. Einen entsprechenden Appell richtet die Polizei an die Bürger im Landkreis.
Halloween steht vor der Tür und damit eigentlich auch Partys, Streiche und für Kinder ganz besonders toll, das Ziehen von Haus zu Haus um Süßigkeiten zu ergattern. Mit Rücksicht auf die Ansteckungsgefahr in Corona-Zeiten  spricht das Göppinger Gesundheitsamt dieses Jahr aber die Empfehlung aus,  auf „Süßes oder Saures“ zu verzichten. Wie aktuell in allen Bereichen sei es auch an Halloween geboten, auf unnötige Kontakte zu verzichten, um das Infektionsrisiko zu senken, so das Amt. Dazu gehöre auch, dass man nicht wie sonst von Tür zu Tür zieht und Süßigkeiten sammelt. Zudem betont das Amt, dass auch abseits des Süßigkeitensammelns an Halloween die Kontaktbeschränkungen eingehalten werden müssen.

20 Sachbeschädigungen an Halloween

Auch die Polizei äußerte sich zu Halloween. Ihr Augenmerk dabei lag aber auf den Vorfällen im Kreis vergangenes Jahr. 20 Fälle von Sachbeschädigung musste sie verzeichnen. So warf in Heiningen ein Unbekannter einen Böller in einen Briefkasten, Unbekannte warfen Eier auf zwei Häuser, beschmierten und beschädigten weitere Hauswände und Autos. In Göppingen brach ein Täter an fünf Autos in der Großeislinger Straße jeweils einen Scheibenwischer ab. Den Schaden hier schätzt die Polizei auf rund 500 Euro. Die Polizei betont, dass diese „Streiche“ nichts mit denen zu tun haben, die im Rahmen von „Süßes oder Saures“ okay sind: „Ein Streich ist, wenn alle lachen können. Auch die Betroffenen.“ Aus Streichen könnten, wenn fremdes Eigentum beschädigt werde, schnell Straftaten werden. Diese Straftaten können Geld- aber auch Gefängnisstrafen zur Folge haben.
Für Halloween dieses Jahr gilt es also, die Kontaktbeschränkungen einzuhalten und es sich zwei Mal zu überlegen, ob ein Streich  okay ist.