Berufswahl Wenn Roboter Spaghetti kochen

Susanne Fries von „Coaching4Future“ zeigt den Schülern einen mitgebrachten Versuch.
Susanne Fries von „Coaching4Future“ zeigt den Schülern einen mitgebrachten Versuch. © Foto: Staufenpress
Rechberghausen / Carolin Mauritz 12.02.2019

„Wir wollen heute mit euch in die Zukunft schauen“, sagt Melanie Baur, Biologin und Coach bei „Coaching4Future“. Dafür haben sie und ihre Kollegin Susanne Fries ein Video dabei. Darin sind nicht nur Autos, die selbstständig fahren und Roboter, die Spaghetti kochen zu sehen. Es werden auch leuchtende Kleidungsstücke und ein Gipsverband gezeigt, durch den ein Arzt per Computer den Fortschritt der Heilung des gebrochenen Knochens beurteilen kann. „Das sind alles Projekte, an denen in der Realität gerade gearbeitet wird“, erklärt Baur. Sie und Susanne Fries sind mit „Coaching4Future“ unterwegs, um Schüler über MINT-Berufe zu informieren. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.  Jetzt waren sie an der Schurwaldschule in Rechberghausen.

Die Schüler der neunten Klasse haben teilweise schon Zukunftspläne. Ausbildungen zur Einzelhandelskauffrau oder zum Mechatroniker, sowie ein Psychologiestudium kommen in Frage. „Wir sind zur Berufsorientierung hier. Wir möchten die Schüler für die MINT-Berufe begeistern und ihnen die Chancen zeigen, die es in diesem Bereich gibt. Diese Berufe beeinflussen, wie unser Alltag in den nächsten Jahrzehnten aussieht“, erklärt Baur. Die beiden Coaches haben einen interaktiven Vortrag, Experimente und Technik zum Ausprobieren dabei. In Rechberghausen fiel die Wahl unter sechs möglichen Themenbereichen auf „Mobil sein“ und „Lifestyle leben“.

„Im Bereich ‚mobil sein’ geht es darum, wie wir uns in Zukunft fortbewegen“, berichten die beiden Coaches. Es werde versucht, die Fortbewegung umweltfreundlicher zu machen. Ein wichtiges Thema sei auch autonomes Fahren. Als Melanie Baur und Susanne Fries von fliegenden Autos sprechen, schauen sich die Schüler verwundert an. Ein Video zeigt, wie das funktionieren soll.

Im Bereich „Lifestyle leben“ geht es zum Beispiel um unsere Ernährung und unsere Kleidung. „Ein Beispiel, dass ihr ziemlich sicher alle kennt, sind Handschuhe, mit denen man das Display eines Smartphones bedienen kann“, erklärt Susanne Fries. In der Entwicklung sei auch leuchtende Kleidung, die Einsatzkräfte besser sichtbar machen soll.

Während der Präsentation der einzelnen Schwerpunkte, werden auch gezielt Ausbildungsberufe für den Bereich vorgestellt. Auf der Homepage von „Coaching4Future“ gibt es den sogenannten Karrierenavigator – ein Interessenstest, mit dem jeder gezielt herausfinden kann, welcher Studiengang oder welche Ausbildung im MINT-Bereich zu einem passen.

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