Medizin Weniger Strahlung bei Herzuntersuchung

Göppingen / swp 03.11.2018

Seit wenigen Wochen führen die Kardiologen der Göppinger Klinik am Eichert ihre Herzkatheteruntersuchungen mit einer komplett neuen Röntgenanlage durch.  Ein entscheidender Vorteil gegenüber dem bisherigen Gerät sei die reduzierte Röntgenstrahlenbelastung, erläutert Professor Stephen Schröder, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Internistische Sportmedizin der Alb-Fils-Kliniken am Standort Göppingen, in einer Pressemitteilung. Durch neue Programme könne zudem Kontrastmittel eingespart werden, was besonders günstig für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sei.

Die neuen Monitore lieferten hochauflösende Live-Bilder und zeigten neben den Röntgenaufnahmen der menschlichen Blutgefäße auch wichtige Kreislaufmesswerte wie Blutdruck, EKG und Sauerstoffsättigung an, so die Pressemitteilung weiter. „Verengungen in den Herzkranzgefäßen, häufig Ursache für Luftnot und Schmerzen im Brustkorb, können damit äußerst präzise erkannt und bei Bedarf gleich therapiert werden“, erklärt Schröder. Dabei könnten die Herzkranzgefäße durch sogenannte Stents aufgedehnt und stabilisiert werden. Der Blutfluss sei dann ungehindert möglich, der Patient könne wieder freier atmen und sich schmerzfrei bewegen.

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