Technik Weiter Kampf gegen Wasserverlust

Dürnau / Inge Czemmel 06.12.2017

Da die Wasserversorgung kraft Gesetz ein wirtschaftliches Unternehmen darstellt und somit der Steuerpflicht unterliegt, wurde für die Gemeinde Dürnau ein steuerlicher Jahresabschluss nach kaufmännischen Gesichtspunkten erstellt. Der Gemeinderat erfuhr in der jüngsten Sitzung, dass sich für das vergangene Jahr ein Gewinn in Höhe von rund 1400 Euro ergeben hat. Von der Uhinger Wasserversorgungsgruppe wurden 102 403 Kubikmeter Wasser bezogen, die verkaufte Wassermenge lag jedoch lediglich bei 84 786 Kubikmetern, was einem Wasserverlust von 17,3 Prozent entspricht.

Messgerät soll helfen

Das ist zwar weniger als in den Vorjahren, aber immer noch nicht befriedigend. Um den Wasserverlusten entgegenzuwirken, hat die Gemeinde in den vergangenen Jahren bereits eine große Anzahl an maroden Wasserleitungsstrecken ausgetauscht. Zudem wurden in der Ortsmitte Süd, an der Ecke Raubeckstraße, in der Hauptstraße und der Gammelshauser Straße, Wasserzähler eingebaut und ein Leakcontrol-Messgerät beschafft, das die Lecksuche erleichtern soll.

Im Haushaltsjahr 2017 sollen in der Friedhofstraße und in einem Teil der Jurastraße die Wasserleitungen ausgetauscht werden. Außerdem ist der Einbau eines vierten Zählers an der Übergabestelle geplant, an der das Leitungsnetz vom Uhinger Zweckverband an die Gemeinde übergeht.

Momentan wird die bezogenen Wassermenge am Einlauf des Wasserhochbehälters gemessen, was aus Sicht der Gemeinde nicht die richtige Übergabestelle ist, da eventuell auftretende Wasserverluste und -entnahmen im Bereich des Hochbehälters zu Lasten von Dürnau gehen.