Weiler Weiler hat nun ein Elektroschockgerät

Der Arbeitskreis Ortsgeschichte Weiler - Hans Kröner (von rechts), Dieter Rockenbauch, Frieder Wurster und Ewald Bauer - übergibt den Defi an den Ortschaftsrat: Kai-Steffen Meier (von links), Andrea Ziegler, Norbert Barf und Bettina Maschke.
Der Arbeitskreis Ortsgeschichte Weiler - Hans Kröner (von rechts), Dieter Rockenbauch, Frieder Wurster und Ewald Bauer - übergibt den Defi an den Ortschaftsrat: Kai-Steffen Meier (von links), Andrea Ziegler, Norbert Barf und Bettina Maschke. © Foto:  
Weiler / NORBERT BARF 17.06.2015
Der Geislinger Stadtbezirk Weiler besitzt nun einen Defibrillator; er ist im Schulhaus untergebracht. Raimund Matosic vom Geislinger DRK-Ortsverein folgte der Einladung der Ortsvorsteherin Bettina Maschke und wies die Weilemer in die Benutzung des Elektroschockgeräts ein.

Ewald Bauer als Vertreter des Arbeitskreises Ortsgeschichte Weiler übergab das Gerät an Bettina Maschke. Der Überschuss aus dem Verkauf der Ortschronik Weiler war dazu verwendet worden, um den Defi anzuschaffen.

Matosic fand eindringliche Worte zur Lebensrettung: Der plötzliche Herztod sei die häufigste Todesursache in Deutschland. Der DRK-Bereitschaftsleiter führte den 30 Zuhörern vor, was es bedeutet, die richtigen Maßnahmen zur richtigen Zeit anzuwenden. Wer es wage, als Ersthelfer aktiv zu werden, könne sogar Leben retten. Das Schlimmste sei, so Matosic, gar nichts zu tun. Er beklagte, dass nur 17 Prozent der Menschen bereit seien, Erste Hilfe zu leisten. Matosic und sein Vereinskamerad Markus Staudinger zeigten, wie der Defibrillator funktioniert. Zahlreiche Weilemer meldeten sich anschließend für einen weiteren Intensivkurs bei Bettina Maschke an.