Kreis Göppingen Weihnachtsstress durch Gutsle und Einkaufsdruck

PM 27.11.2014

Der Kauf von Weihnachtsgeschenken bedeutet für viele Menschen Stress. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännischen Krankenkasse unter 1004 Bundesbürgern im November dieses Jahres. 40 Prozent der 18- bis 29-Jährigen sehen sich im Einkaufsstress, während es bei den 50- bis 70-Jährigen nur 18 Prozent sind. Insgesamt gab jeder Vierte an, Geschenke kaufen sei für ihn anstrengend und stressig. Da wundert es nicht, dass über die Hälfte (52 Prozent) dieses Jahr rechtzeitig Geschenke besorgen will.

Der größte vorweihnachtliche Stressfaktor in der Gesamtbetrachtung ist die ständige Versuchung durch Kekse, Schokolade und Co. Hierdurch fühlt sich fast jeder dritte Bundesbürger (29 Prozent) gestresst - sicherlich vor allem aus Sorge vor zusätzlichen Pfunden. Unter den Frauen beträgt die Quote hier 32 Prozent, unter Männern 25 Prozent. Für jeden sechsten Befragten ergibt sich Stress aus Besuchen von und bei der Familie; Weihnachtsfeiern in der Firma oder im Verein stressen nur jeden Zehnten.

Aus Sicht der Kaufmännischen Krankenkasse stimmen diese Zahlen durchaus nachdenklich: "Weihnachten ist ein besinnliches Fest, das sich in unserer schnelllebigen Zeit gut zur vorübergehenden Entschleunigung eignet", sagt Karin Artner von der KKH-Servicestelle in Göppingen. "Wenn hier im Vorfeld zu viel negativer Stress entsteht, ist das nicht nur schade, sondern kann auch schädlich für die Gesundheit sein. Daher ist jeder gut beraten, sich in der Weihnachtszeit zu fragen ,Was tut mir gut?' und nicht immer nur Erwartungen anderer erfüllen zu wollen." Und das schönste Geschenk seien doch ohnehin ein paar entspannte Tage im Kreis seiner Lieben. Info Für all diejenigen, denen es weder in der Weihnachtszeit noch sonst gelingt, negativen Stress abzuschütteln, hat die KKH zahlreiche Tipps und Angebote parat - im Internet zu finden unter www.kkh.de/stress