Nicht nur die Wohnung, auch Balkone, Hausfassaden oder Treppenhäuser werden in der Vorweihnachtszeit zum Teil üppig geschmückt. Für die einen ist das ein unverzichtbarer Bestandteil der Vorweihnachtszeit, für die anderen häufig Grund für ein Ärgernis.

Nachbarn streiten wegen Weihnachtsdeko in Bad Überkingen

Erst vor Kurzem war die Polizei einen in Bad Überkingen im Einsatz, weil sich ein Anwohner über zu helle Weihnachtsbeleuchtung seines Nachbarn beschwerte.

Das ist bei der Weihnachtsbeleuchtung erlaubt

Es gibt Regeln, wie man Weihnachtsdeko gestalten darf. Das ist laut dem Deutschen Mieterbund (DMB) erlaubt:

  • Im Treppenhaus dürfen Mieter an ihrer Wohnungstür bunte Adventskränze befestigen. Allerdings müssen es die Nachbarn im Haus nicht akzeptieren, wenn das gesamte Treppenhaus nach individueller Vorstellung weihnachtlich dekoriert wird. In diesem Fall können Nachbarn können die Entfernung der Weihnachtsdeko fordern.

  • Nachbarn dürfen sich auch beschweren, wenn eine Mietpartei weihnachtliche Duftsprays – egal, ob Tanne, Vanille oder Zimt – im ganzen Haus versprüht.
  • Lichterketten und Weihnachtsschmuck sind in den Wohnungen, auch in den Fenstern, erlaubt. Das gilt auch für den Balkon und mit Abstrichen auch für die Hausfassade. Voraussetzung ist, dass am Balkon oder an der Hausfassade der Weihnachtsschmuck, die kletternden Weihnachtsmänner und andere Deko-Artikel sicher installiert sind, die Hausfassade nicht beschädigt wird und die Nachbarn nicht übermäßig gestört werden.

Lichterketten und andere Beleuchtung ab 22 Uhr ausschalten

Das bedeutet nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes, dass die Nachbarschaft nicht die ganze Nacht über ausgeleuchtet und durch flackernde Lichter gestört werden darf. Spätestens ab 22 Uhr sollte bei der Weihnachtsbeleuchtung das Licht ausgeschaltet werden.