Bei strahlendem Sonnenschein und knackiger Kälte war Präzisionsarbeit mit der Drehleiter gefragt: Wie in den vergangenen Jahren war das Schmücken des Weihnachtsbaumes vor dem Rathaus eine Gemeinschaftsaktion. Die Eislinger Selbstständigen kümmern sich gemeinsam mit Kindern der Eislinger Kindergärten um die Dekoration für den Baum, den der Bauhof wieder aus einem Garten, wo er zu groß geworden ist, besorgt hat, teilt die Stadt mit. Die Feuerwehr befördert die Kugeln und Päckchen dann in luftige Höhen. In diesem Jahr mit Maske. So bleibt Ende November wenigstens die Nase mollig warm.
Zum ersten Adventssonntag wurde dann nicht nur das erste Licht auf dem Adventskranz, sondern auch die Beleuchtung am Weihnachtsbaum angezündet. Und sogar der erste Schnee dieser Wintersaison kam pünktlich und fiel am Dienstagmorgen auf den frisch geschmückten Baum.
Der Christbaum vor dem Rathaus ist kein Einzelgänger. Weitere Tannen oder Fichten stehen in Krummwälden, Eschenbäche, vor dem Hallenbad, bei der Volksbank und vor der Stadthalle. Wobei der Baum vor der Stadthalle mit etwa 13 Metern der höchste sein soll. Alle Christbäume standen davor in Gärten in Eislingen und Krummwälden. Die sechs geschmückten Nadelbäume sollen nun eine besondere Adventsfreude bereiten, hofft die Stadtverwaltung.
Über einigen Eislinger Straßen hängt inzwischen auch die Weihnachtsbeleuchtung, die wegen ihrer Form auch gerne Unterhosen genannt werden. Sie sollen trotz der Cornona-Einschränkungen für Adventsstimmung im Zentrum sorgen und bei den Kunden der Eislinger Geschäfte auch Einkaufsstimmung auslösen.