Im Pandemiestufenplan der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist vorgesehen, dass bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen keine Präsenzgottesdienste mehr stattfinden dürfen. Im Dekanat Göppingen-Geislingen, das etwa den Grenzen des Landkreises entpricht,  wurden diese Werte an drei aufeinanderfolgenden Tagen erreicht. Aus diesem Grund hat die Versammlung der Leitenden Pfarrer am Donnerstagmorgen bei einer Videokonferenz entschieden, dass ab dem heutigen Freitag, 16. April,  bis auf weiteres keine Gottesdienste mehr in den Kirchen oder im Freien stattfinden. Das teilte gestern Dekanatsreferent Thomas Weber mit.
Beerdigungen sind weiterhin möglich. Der Landkreis hat hier inzwischen die Höchstteilnehmerzahl bei Trauerfeierlichkeiten im Freien auf 50 Personen beschränkt. Weitere Bestimmungen zu den Beerdigungen regeln die örtlichen Polizeibehörden in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten. Informationen über die jeweils gültigen Regeln sollten vor Ort eingeholt werden.
Auf der Homepage des Dekanats, www.kath-dekanat-gp-gs.de, ist ab Samstag, 17. April, eine Auflistung und Linkliste der Online- und Alternativangebote aus den einzelnen katholischen Kirchengemeinden im Landkreis zu finden. Außerdem sind dort auch die Alternativangebote der Diözese sowie der Fernsehsender aufgeführt.
Die Aufhebung des Verbots ist laut Dekanatsreferent Weber vorgesehen, wenn der Inzidenzwert im Dekanat/Landkreis die Marke von 200 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschreitet.