Verband Voralbbad in ruhigem Fahrwasser

Heiningen/Eschenbach / SWP 13.07.2018

Das Voralbbad hat die Verbandsgemeinden Heiningen und Eschenbach im vorigen Jahr eine Viertelmillion Euro gekostet. Das Defizit im laufenden Betrieb einschließlich der Unterhaltung lag bei 258 000 Euro. Die Einnahmen betrugen 166 400 Euro. Im Vorjahr waren die Zahlen ähnlich. Zuvor gab es zwei Jahre mit deutlich niedrigerem Defizit, das bei  216 000 und 223 000 Euro lag. Bemerkbar macht sich die energetische Sanierung. Das Voralbbad hatte auch schon Defizite über 300 000 Euro. Auch wurden die beiden Blockheizkraftwerke, die das Bad energiesparend versorgen, im Laufe der Jahre ausgetauscht. Die Zahl der Badegäste war mit zuletzt 53 700 stabil. In der Sauna gingen sie 2017 auf knapp 5000 leicht zurück, was aber im Rahmen der jährlichen Schwankungen liegt. Was sich voriges Jahr außerdem getan hat: Das W-Lan auf der Liegewiese und im Bad wurde neu eingerichtet. So erfuhr es die Verbandsversammlung der beiden Gemeinden.

In der Voralbhalle, das auch wieder ein neues W-Lan hat, ging das Defizit im letzten Jahr wieder nach oben. Mit 205 000 Euro lag es deutlich über den Vorjahresergebnissen von 170 000 Euro und 133 000 Euro. Aber: das sei zu einem großen Teil auf erhöhten Unterhaltungsaufwand zurückzuführen, sagt Kämmerer Lothar Stuiber. Der Bauhof der beiden Gemeinden hat das in die Hand genommen und damit Geld gespart. Freude macht den Gemeinden das Bistro: Dort sei erneut ein guter Gewinn verzeichnet worden.

Nicht so rosig sieht’s für die nächsten Jahre aus: Eine große Sanierung steht an.

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