Die Göppinger Vesperkirchenaktion wird am kommenden Sonntag, 17. Februar, mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Stadtkirche abgeschlossen. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr. Es kommen Gäste und Verantwortliche der Vesperkirche zu Wort. Außerdem wird der langjährige Gemeindediakon Christoph Alber verabschiedet. Die Predigt hält Dekan Rolf Ulmer, der zugleich Vorsitzender des Vereins Haus Linde ist. Musikalisch wird der Gottesdienst vom Posaunenchor der Stadtkirchengemeinde Oberhofen gestaltet.

Die Göppinger Vesperkirche wurde dieses Jahr am 6. Januar eröffnet. Seitdem hatten die Gäste jeden Tag die Möglichkeit, in der Stadtkirche für einen geringen Kostenbeitrag eine vollwertige Mahlzeit zu bekommen und in Gemeinschaft mit anderen zu essen. Die Vesperkirche ist ein Ort der Begegnung, des Respekts und der Toleranz. Dazu gehören die Begegnung am Tisch, das freundliche Wort bei der Essensausgabe und die Mittagsgedanken als Nahrung für die Seele ebenso zur Vesperkirche wie das Essen als Nahrung für den Leib.

170 Gäste pro Tag, 70 Helfer

Mittlerweile kommen im Durchschnitt 170 Gäste pro Tag. Die Göppinger Vesperkirche setzt ein Signal, Menschen aus dem Landkreis mit wenig Geld in den Blick zu nehmen und bewusst zu machen, dass Menschen am gesellschaftlichen Leben nicht mehr teilnehmen können, weil ihnen das Geld dazu fehlt.

Bildergalerie Göppinger Vesperkirche 2019 startet

Mehr als 70 ehrenamtliche Mitarbeitende haben dafür gesorgt, dass alles reibungslos funktionierte. Die Vesperkirche ist eine Aktion des Vereins Haus Linde in Kooperation mit der Verbundkirchengemeinde Göppingen und der Wilhelmshilfe, die das Essen liefert. Die Göppinger Vesperkirche gibt es bereits seit 1996 – sie ist damit eine der ältesten Vesperkirchen im Land.

Info Am Sonntagmorgen um 10 Uhr wird die Vesperkirche bei einem Gottesdienst beendet.