Der Winter ist da. In
seiner vollen Pracht. Nicht plötzlich und überraschend, aber doch nicht ganz kontrollierbar. Mit Glatteis und Schneematsch, Stop-and-go oder völligem Stillstand haben seit Mittwochabend vor allem diejenigen zu kämpfen, die auf den Straßen im Kreis unterwegs sind. Viereinhalb Stunden Fahrzeit auf der B 10, von Göppingen nach Ulm. Geschenkt – wenn das Radio sagt, dass auf der Autobahn, der A 8, gar nichts geht. Wenn Menschen dort über Nacht ausharren müssen. Im Schneetreiben, mit der Ungewissheit, wann es weitergeht. Denen wenig bleibt, als die Sache so zu nehmen, wie sie ist: nicht zu ändern.

Dann kommen Sie ins Spiel. Menschen, die helfen, wo Not ist. Die sich auf den Weg machen. Raus auf die winterliche Alb, rein in ihre Täler und Kleinode, auf die Straßen und Feldwege. Helfer, die Lastwagen aus dem Graben ziehen. Die Wege räumen. Die Decken und Tee verteilen. Die sich um das Wohl anderer kümmern, ob ehrenamtlich oder als Teil ihres Jobs. Ob Feuerwehr, Polizei, Technisches Hilfswerk, städtische Betriebshöfe mit ihren Winterdiensten, Pannenhelfer, Notärzte und Sanitäter.

All denen gilt es Danke zu sagen. Wann immer sich die Gelegenheit bietet. So wie heute, an dieser Stelle. Danke für Ihre Hilfe und Ihren Einsatz!