Tipps im Umgang mit Kuchen und Torten

SWP 19.07.2012

Für Gesprächsstoff bei der Schulung sorgte das Thema Kuchen. Diese werden meist von den Frauen im Verein zu Hause gebacken. Für die Festlesmacher sind diese"Spenden" sehr lukrativ, weil der Verkaufserlös zu 100 Prozent in den Gewinn einfließt. Doch gerade im Umgang mit Kuchen sollten einige Dinge beachtet werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte eine Kuchenliste führen und von jedem Kuchen ein kleines Stück eine Woche lang tiefgefroren aufbewahren (Rückstellprobe). In der Praxis dürfte dies zu Problemen führen, waren sich einige Schulungsteilnehmer sicher."Dann werdenüberhaupt keine Kuchen mehr gespendet", hieß es.

Der Tipp der Expertin lautet, auf die Rückstellproben zu verzichten."Ich gehe davon aus, dass eine schwäbische Hausfrau ordentlich zu Werke geht", findet Marie-Luise Jakob. Allerdings sollte bei der Warenannahme darauf geachtet werden, die Kuchen sofort wieder kühl zu lagern. Dies gilt insbesondere für Torten mit Sahnefüllungen. Auf den Verkauf von Eierlikörkuchen sollte verzichtet werden, wenn er traditionell mit rohen Eier hergestellt wurde (Salmonellengefahr).

Die Verkaufstheke muss einen Spuckschutz haben, hinter dem die Kuchen sicher gelagert werden. Sollte dies nicht möglich sein, müssen die Kuchen hinter der Theke - einige Meter von den Kunden entfernt - platziert werden. Außerdem sollten nicht alle Kuchen auf einmal aus dem Kühlraum entnommen werden. Besser ist es, immer nur einen Teil des Sortiments zu präsentieren.