Göppingen Till wehrt sich gegen Vorwürfe

Razavi erhob den Vorwurf,  bei der Demonstration auf dem Göppinger Marktplatz gegen mehr Müllverbrennung habe es eine  „Zusammenarbeit mit Extremisten“ gegeben.
Razavi erhob den Vorwurf, bei der Demonstration auf dem Göppinger Marktplatz gegen mehr Müllverbrennung habe es eine „Zusammenarbeit mit Extremisten“ gegeben. © Foto: Giacinto Carlucci
Göppingen / hel 06.11.2018

Der Göppinger Oberbürgermeister und CDU-Kreisrat Guido Till hat scharfe Kritik an der CDU-Kreisvorsitzenden Nicole Razavi geübt. Hintergrund ist ein Schreiben von ihr an alle Mitglieder des Kreisverbands.

Darin heißt es unter anderem, es dürfe „niemals eine Zusammenarbeit mit Extremisten der Linken oder Rechten geben. Auch nicht bei einer MHKW-Demo“.

Bei einer Protestveranstaltung am 12. Oktober auf dem Göppinger Marktplatz gegen mehr Müllverbrennung hatte neben Till auch der Linke-Stadtrat und Kreisrat Christian Stähle vor zahlreichen Bürgern sein Nein zu einer Erhöhung der jährlichen Verbrennungskapazität im Göppinger Müllheizkraftwerk bekräftigt.

„Ich verbitte mir diese diffamierenden Anspielungen und Unterstellungen“, sagte Till nun gegenüber der NWZ. Die Demonstration sei eine „breite Bürgerveranstaltung“ gewesen. Razavi wiederum wehrt sich gegen die Kritik von Till. In ihrem Brief habe sie nicht die stattgefundene Demo gemeint, die ja eine städtische Veranstaltung gewesen sei, sondern den ursprünglichen Plan, eine gemeinsame Demo mit der Linken zu machen. Razavi führt den CDU-Kreisverband seit 21 Jahren und will beim Kreisparteitag am 17. Dezember für eine weitere Amtszeit als Vorsitzende kandidieren.

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