Hinweis Tierheim stößt auf ausgestopftes Tier

Ein ausgestopftes Tier in  Amstetten wirft Rätsel auf.
Ein ausgestopftes Tier in Amstetten wirft Rätsel auf. © Foto: Gabriele Hagmann
Amstetten / Isabelle Jahn 06.06.2018
Eine Fußgängerin hat ein ausgestopftes Tier in Amstetten entdeckt und deshalb das Tierheim in Türkheim alarmiert.

Ganz aufgebracht war Gabriele Hagmann am Mittwoch, als sie der GZ von einem Tierfund in Amstetten berichtete. Die Leiterin des Tierheims in Türkheim hatte den Hinweis von einer Fußgängerin bekommen, dass sich hinter dem Autohaus Hezler ein Fuchs oder ein Hund befinde. Daraufhin habe man sich auf nach Amstetten gemacht, vorbereitet auf eine Tierrettung, erzählte Hagmann.

Doch das, was dort nahe eines Baums und etwas verdeckt von Grünpflanzen, auf das Tierheimteam wartete, war kein Lebewesen: Es war ein ausgestopftes Tier, berichtete Hagmann. Auffällig sei der buschige Schwanz, aber man könne nicht genau sagen, ob es sich um einen Hund oder einen Fuchs handelt. Das Tier wurde professionell präpariert, meint die Tierheimleiterin. „Ich weiß nicht, was dahinter steckt“, sagte Hagmann und zeigte sich verärgert, „dass man etwas öffentlich so zur Schau stellt“. Die Hilfe durch das Tierheim werde an anderer Stelle gebraucht und solle nicht durch solche Späße missbraucht werden. Dass die Fußgängerin ihre Entdeckung dem Tierheim meldete, sei jedoch richtig gewesen, betont Hagmann. Von Weitem habe die Frau ja auch nicht erkennen können, ob es sich möglicherweise um ein lebendiges, hilfsbedürftiges Tier handele.

Als das Ordnungsamt in Am­stetten von dem Fall erfuhr, hieß es, man wolle sich beraten und das ausgestopfte Tier voraussichtlich von dem öffentlichen Platz entfernen.