Süßen Süßener Kunstsymposion: Positive Bilanz

Dietmar Kriegstötter vom Süßener Kunstverein vor Andreas Helmlings musikalischem Engel.
Dietmar Kriegstötter vom Süßener Kunstverein vor Andreas Helmlings musikalischem Engel. © Foto: Martin Bauch
Süßen / Axel Raisch 12.09.2018
Veranstalter ziehen eine durchweg positive Bilanz des Süßener Symposions vom 1. bis 9. September.

„Super! Toll! Ich bin begeistert, wir hatten über 1300 Besucher in dieser einen Woche, das ist schon eine tolle Bilanz.“ Die Begeisterung von Süßens Bürgermeister Marc Kersting ist nach Abschluss des Symposions von Stadt und Kunstverein zur Eröffnung der neuen Kulturhalle deutlich spürbar. Eine Woche lang war unter dem Titel „Aktuelle Wege“ an die Süßener Dorfsymposien der 80er angeknüpft worden.

Kersting erinnert sich gern an die positive Resonanz und die „tolle Atmosphäre“, die in der Halle geherrscht habe. Da sich gezeigt habe, dass sich das neue Kulturzentrum der Stadt hervorragend für Ausstellungen eigne, werde es künftig mehr Ausstellungen geben, verspricht Kersting, der auch Vorsitzender des Vereins zur Förderung von Kunst und Kultur in Süßen ist.

Auch Kerstings Vorgänger Martin Bauch, Initiator der damaligen und der diesjährigen Symposien, freut sich, dass die Konzeption „voll aufgegangen“ sei, mit der Kunst in den Dialog zu treten. Kurator Martin Bauch selbst führte rund 20 Mal „mit enormem Zulauf“ durch die Halle und die ausgestellten Werke.

Viele Besucher seien lange in der Ausstellung geblieben und hätten sich die dort gezeigten Filme angesehen oder in den ausgelegten gut 40 Katalogen der Künstler geblättert. Besonders stolz ist Martin Bauch auf acht Künstlertreffs mit rund 250 Teilnehmern: „Das war für uns und für die Künstler ganz toll.“ Im Zentrum hätten dabei die künstlerische Arbeit, die akademische Ausbildung, aber auch die Frage gestanden, wie man von Kunst leben kann. Dabei sei sehr beeindruckend gewesen, „wie die Künstler konsequent ihre Wege gehen und ihre Arbeit vertreten“.

Martin Bauch weist auch auf den „eindrucksvollen“ Start des Symposions hin. Bei einem Begegnungsabend kamen bei der Firma Strassacker Künstler und aktive Kunstvereinsmitglieder ins Gespräch.

Eine so intensive Begegnung mit so vielen Künstlern sei sonst nicht möglich, ist sich Bauch sicher: „18 Künstler aus allen Ecken der Bundesrepublik – die wird man so schnell nicht mehr zusammenbekommen.“ Axel Raisch

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