Neuerung Sternenhimmel soll beim Rathaus funkeln

Heiningen / JÜRGEN SCHÄFER 05.04.2018

Der neue Rathausplatz von Heiningen soll mit einem „Sternenhimmel“ illuminiert werden – was passiert am Lempenauplatz 100 Meter weiter? Das kam bei der jüngsten Debatte zum Beleuchtungskonzept in den Blick. Sei da keine Platzbeleuchtung geplant? erkundigte sich Claudia Schlürmann (Frauenliste). Es wäre ein Thema für sich, sagt Bürgermeister Norbert Aufrecht. Bernd Bräunle (CDU) machte darauf aufmerksam, dass der Platz nicht der Gemeinde gehöre. Rolf Reick (Freie Wähler) wünscht sich dort trotzdem „ein gescheites Licht“. Man solle an 1000 Euro nicht sparen. Er wolle dort keine Nullachtfünfzehn-Leuchten.

Die Besitzverhältnisse: Die Gemeinde darf die Fläche des Lempenauplatzes kostenlos nutzen und hat auch ein Vorkaufsrecht. Sie hat dafür auch den Platz auf eigene Kosten hergestellt. Entschieden hat der Gemeinderat, dass die Lampen entlang der Ortsdurchfahrt einheitlich sein sollen, mit Ausnahme der kleinen Lampen für den „Sternenhimmel“, der sich wie ein Kuchenstück über dem Rathausareal erstrecken soll. Der Gemeinderat entschied sich für „Tellerleuchten“. Es sollen auch neue Masten in neuen Abständen kommen. Im nördlichen Abschnitt, aus Richtung Göppingen, könnten sie von der östlichen auf die westliche Straßenseite wechseln.

Bei der Beleuchtung des Rathauses hakte Reick nach: warum nur eine Sockelbeleuchtung? Lichtplaner Johannes Käppler rät zu dosiertem Einsatz. Eine Grundregel in seiner Branche: „Betont man alles, betont man nichts.“