Spatenstich Startschuss für Aufwertung des Quartiers

Mit vereinten Kräften schwangen Vertreter des Bauträgers und der -firmen sowie OB Klaus Heininger die Spaten.
Mit vereinten Kräften schwangen Vertreter des Bauträgers und der -firmen sowie OB Klaus Heininger die Spaten. © Foto: Giacinto Carlucci
Eislingen / Iris Ruoss 14.09.2018

Das Bauprojekt „Drei Kaiser“ auf dem früheren Areal des Polizeireviers Eislingen soll die städtebauliche Lücke an der Stuttgarter Straße schließen. Beim städtebaulichen Wettbewerb im Jahr 2016 fiel die Entscheidung des Eislinger Gemeinderats klar zugunsten des Entwurfs des Herrenberger Bauträgers Marquardt. Mit dem Spatenstich ist jetzt der Startschuss für den Bau von drei Monolithen mit insgesamt 21 Wohnungen sowie Ladeneinheiten im Erdgeschoss gefallen.

Ende des kommenden Jahres sollen die ersten Wohnungen des Acht-Millionen-Projekts bezugsfertig sein. Komplett fertig gestellt soll der Gebäudekomplex bis Mitte des Jahres 2020 werden. Die drei Gebäude werden durch ein gemeinsames Untergeschoss verbunden, stehen architektonisch jedoch jedes für sich. Es werden nicht nur großzügige, moderne Wohnflächen im innerstädtischen Bereich geschaffen, das Quartier soll durch die Ladengeschäfte im Erdgeschoss zusätzlich aufgewertet werden.

„Es war ein weiter und steiniger Weg bis zum heutigen Baubeginn“, sagte Oberbürgermeister Klaus Heininger. Nach dem erfolgreichen Rückbau der ehemaligen B 10 rückten jetzt die Erneuerungen und Sanierungen der Straßenraumbebauung in den Mittelpunkt. „Immer mehr benachbarte Grundstückseigentümer erkennen diese deutliche Aufwertung eines vormals vom Verkehr erdrückten Straßenraumes“, so Heininger. Wegen vermehrter Sanierungswünsche an vorhandenen Gebäuden wurde jetzt die Laufzeit des Sanierungsgebietes verlängert.

Die moderne Architektur der drei Gebäude soll für eine städtebauliche Aufwertung des Quartiers zwischen alter B10, Stadthalle, Hirschkreuzung und dem Mühlbachkreisel sorgen. Nicht nur das städtebauliche Ziel der Stadt wird erreicht, auch die Vorgaben und Sanierungsziele von Bund und Land, neuen Wohnraum in den Stadtzentren zu schaffen, würden erfüllt. Die Hälfte der Wohnungen ist laut Bauträger verkauft.

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