Lauterstein Stadt stopft Löcher

NK 05.07.2012
Die Stadt Lauterstein sagt den Straßenschäden den Kampf an. Dabei stehen dabei auch Reparaturen an Geh-, Rad- und Feldwegen auf dem Programm.

Die Stadt Lauterstein nimmt die Reparatur verschiedener Verkehrswege in Angriff, die im vergangenen Winter stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Neben verschiedenen Straßenzügen mit großen Schadstellen, wie der Ringstraße, der Christentalstraße oder auch der Alten Steige, hat die Kommune dabei auch Gehwege, sowie Rad- und Feldwege im Visier.

Während die Straßenzüge mit einem speziellen Verfahren durch Auftragung einer dünnen Asphaltdecke wieder aufgemöbelt werden, ist für die Rad- und Feldwege eine Oberflächenbehandlung vorgesehen. Kostenpunkt für die Arbeiten: Im Bereich der Geh- und Radwege muss die Gemeinde einen finanziellen Aufwand von 13 655 Euro und für die Instandsetzung der Straßen 16 048 Euro stemmen. Das Angebot für die Reparaturarbeiten an den Straßenzügen sieht zwar 32 Arbeitsstunden vor, doch der Gemeinderat segnete den Vorschlag von Bürgermeister Michael Lenz ab, diesen Arbeitsumfang bei Bedarf auf 40 Stunden auszuweiten. So könne die Stadt Lauterstein "hinsichtlich der Schadenbeseitigung wieder auf ein Level" kommen, betonte beispielsweise Gemeinderat Jürgen Storz.

Zudem fasste die Gemeinde auch die Sanierung des Parkplatzes in Nenningen südlich der Bundesstraße im Bereich der Kreuzberghalle ins Auge, der sich ebenso, wie der parallel zum Parkplatz verlaufende Gehweg, in einem maroden Zustand befindet. In diesem Zusammenhang wurde im Gremium noch die Sanierung der Bundesstraße 466 zwischen dem Ortsteil Nenningen und Grünbach angesprochen, bei der auch der Gehweg zurückgebaut werden soll, so dass dieser im Anschluss aus Sicherheitsgründen dann nur noch vom "Ortskern Nenningen" bis zur Kläranlage führt.