Bildergalerie Sportlerwahl der NWZ und GZ: Diese Sportler und Mannschaften stehen zur Wahl

Medaillen hat Simon Schempp bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften der Aktiven und der Junioren schon viele gewonnen, doch im Jahr 2018 gab es einen neuen Höhepunkt in der erfolgreichen Karriere des Biathleten von der Skizunft Uhingen. Als Zweiter im Massenstart bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang/Südkorea gewann er seine erste Olympia-Einzelmedaille, nachdem er 2014 bei den Spielen in Sotschi mit der deutschen Staffel ebenfalls Silber geholt hatte. In Pyeongchang kam eine weitere Medaille dazu, Bronze mit der deutschen Mannschaft.
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Wieder einmal wurde es nichts für den Donzdorfer Box-Profi Firat Arslan mit einem WM-Kampf in einem der großen Verbände. Dennoch konnte sich der Cruisergewichtler 2018 zum Weltmeister krönen: Am 16. Juni sicherte sich der mittlerweile 48-Jährige in Karlsruhe im Kampf gegen den Argentinier Pablo Matias Magrini den WM-Gürtel im sportlich unbedeutenden Verband GBU. Am 17. November verteidigte Arslan in Göppingen mit einem Unentschieden gegen den Schweizer Sefer Seferi sowohl diesen Titel als auch den WBO-Interconti-Titel.
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Schon mit der Qualifikation im Frühsommer für den Iron Man auf Hawaii hatte sich Hermann Scheiring von der TG Geislingen einen Lebenstraum erfüllt. Ein Triumph im Mekka der Triathleten kam in diesem Traum nicht vor. Dennoch hat der Degginger das Wunder vollbracht, war in seiner Altersklasse unter 70 Startern der Schnellste und darf sich damit Weltmeister der M 60 nennen. Für die vier Kilometer Schwimmen im Pazifik, die 180 Kilometer auf dem Rad und den 42,195 Kilometer langen Marathonlauf benötigte der 60-Jährige insgesamt 9 Stunden, 45 Minuten und 35 Sekunden.
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Doppel-Europameister war Massimo De Lorenzo schon, im Februar 2018 wurde der Kickboxer aus Eschenbach in Nürtingen auch Doppel-Weltmeister in der Klasse bis 90 Kilogramm. Nach einer starken ersten Runde, in der der 30-Jährige vor allem gegen Ende zahlreiche Treffer setzen konnte, gab sein gezeichneter griechischer Kontrahent George Biniaris bereits vor der zweiten Runde auf. Im Oktober verlor De Lorenzo allerdings seinen Titel im Verband World All Fight System Organization (AFSO) nach einer Punktniederlage gegen den Bosnier Mesud Selimovic.
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Säbelfechter Frederic Kindler von der TSG Eislingen erkämpfte sich in seinem letzten Jahr als Junior eine internationale Medaille. Bei den U20-Europameisterschaften in Sotschi kam er mit der deutschen Mannschaft auf den dritten Platz, der mit der Bronzemedaille belohnt wurde, im Einzelwettbewerb wurde Kindler Sechster. Bei der U20-Weltmeisterschaft in Verona wurde er mit der deutschen Mannschaft Siebter. Die beste internationale Platzierung im Jahr 2018 gelang Frederic Kindler mit der deutschen Auswahlmannschaft, die beim World Cup in Phoenix (USA) auf den zweiten Platz kam.
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Bei der Deutschen Judo-Meisterschaft in Wiesbaden sicherte sich Carmen Weiß vom TSGV Albershausen die Goldmedaille in der Frauenklasse Ü 30. Sie besiegte alle ihre Konkurrentinnen vorzeitig ohne Punktverlust. Im Finale bezwang sie Mitfavoritin Ina Jung (Aalen) mit einem Ippon (Schulterwurf). Bei den Europameisterschaften Ü 30 in der schottischen Metropole Glasgow konnte sich Carmen Weiß eine weitere Medaille erkämpfen. Die Judoka musste sich nach drei souveränen Siegen erst im Finale der starken Engländerin Simone Callendar geschlagen geben, sodass sie ­Vize-Europameisterin wurde.
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Bei den Tauzieh-Weltmeisterschaften im südafrikanischen Kapstadt waren sechs Mitglieder des TZC Kaiserberg dabei, der Frauen-Nationaltrainer Michael Weber und die Athletinnen Theresa Schwegler, Jana Lang, Sina Grözinger, Lena Weber und Saskia Hegele. Gestartet wurde bei den U23 Frauen Club Open Meisterschaften neben Mannschaften aus Taiwan und Südafrika unter dem Namen TZC Kaiserberg. Hier gewann die Mannschaft Bronze.
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Eine sehr erfolgreiche Saison haben die Fußballerinnen der SG Jebenhausen/Bezgenriet hingelegt. Die Damen holten sich nach dem WFV-Hallentitel den Bezirkspokalsieg und die Meisterschaft der Regionenliga. Nach 22 Spielen stand eine Bilanz von 22 Siegen bei einem Torverhältnis von 134:11 zu Buche. In der Landesliga, wo sie als TV Jebenhausen antreten, führen sie nach der Vorrunde mit großem Vorsprung die Tabelle an.
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Bei den Weltmeisterschaften der Vorderladerschützen im öster reichischen Eisenstadt war Joachim Haller einer der erfolgreichsten Teilnehmer und brachte sieben Medaillen mit nach Hause. Gold gewann er mit der Perkussionspistole Replika, wobei er mit 99 Ringen den Weltrekord einstellte. Mit dem Perkussionsdienstgewehr 50 m stehend holte sich Haller die Bronzemedaille. Mit der deutschen Perkussionspistolen-Mannschaft gewann er eine weitere Goldmedaille. Jeweils Silber war es mit den Mannschaften Perkussionsrevolver Original und Perkussionsrevolver 50 Meter.
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In Perm in Russland fanden die Veteranenweltmeisterschaften im griechisch-römischen Ringen statt. Sie waren für viele Athleten über 35 Jahren der Saisonhöhepunkt und für viele auch der Höhepunkt ihrer Ringerkarriere. So auch für Armin Fritz vom SV Ebersbach. Er ließ seinen Traum wahr werden und holte sich in der Altersklasse D in der Gewichtsklasse bis 88 kg bei einem Teilnehmerfeld von zwölf Ringern die Bronzemedaille. Auch bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Gelenau zeigte der SVE-Athlet seine ganze Klasse und wurde Deutscher Meister in seiner Gewichtsklasse.
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(links) Chantal Klenk. Erfolgreich wie noch nie war der Armbrustsportclub Göppingen bei den deutschen Meisterschaften in München. Beim Armbrustschießen über 30 Meter holte sich Chantal Klenk mit 566 Ringen den Meistertitel in der Konkurrenz, bei der Männer und Frauen in einem gemeinsamen Wettbewerb schießen. Auch die Mannschaftsmeisterschaft wird gemeinsam ausgetragen. Dabei holte das Team des ASC mit Benjamin Hügler (571), Chantal Klenk (551) und Britta Weil (543) die Silbermedaille. Bei der Mannschaftsmeisterschaft über 10 Meter sicherte sich Göppingen mit 1163 Ringen die Bronzemedaille.
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Die Geislingerin kennt keine Pause, die Dauerläuferin von der LG Filstal räumt auch dauernd Medaillen ab. Anfang März holte sie sich in Thüringen den deutschen Meistertitel im Crosslauf der Altersklasse W 50. Für die anstrengenden 5,2 Kilometer in tiefem Matsch benötigte sie 22:18 Minuten. Im Juni setzte Elke Keller in ihrer Lieblingsdiziplin noch einen drauf. Bei den Weltmeisterschaften im Berglauf im slowenischen Zelezniki gewann sie die Silbermedaille. Auf der 7,2 Kilometer langen und mit 870 Höhenmetern versehenen Strecke lief sie nach 55:57 Minuten ins Ziel.
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Bei den Junioren-Europameisterschaften im Westernreiten in Lyon/Frankreich holte sich Georgia Wilk aus Lenglingen im „Reining“, der Dressur der Westernreiter, zwei Goldmedaillen, im Einzelwettbewerb und mit der deutschen Mannschaft. Für die Titelkämpfe hatte sich die 16-Jährige mit ihrem Pferd Panda qualifiziert, doch da die Stute mittlerweile Nachwuchs erwartete, hieß es auf Arc Captain umzusteigen, den eine befreundete Familie aus Leipzig ausgeliehen hatte. Auch auf dem nicht so vertrauten Pferd schaffte es Georgia Wilk, zu zwei Titeln zu reiten.
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Was für eine Saison für die Glamourous Cheerleader der TSG Salach: Nach dem Gewinn der Baden-Württembergischen Meisterschaft und der Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften hat es die Mannschaft auch beim ersten Start bei den Europameisterschaften in Holland auf Anhieb als Dritter auf das Siegertreppchen geschafft.
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Eine sehr erfolgreiche Saison haben die Fußballerinnen der SG Jebenhausen/Bezgenriet hingelegt. Die Damen holten sich nach dem WFV-Hallentitel den Bezirkspokalsieg und die Meisterschaft der Regionenliga. Nach 22 Spielen stand eine Bilanz von 22 Siegen bei einem Torverhältnis von 134:11 zu Buche. In der Landesliga, wo sie als TV Jebenhausen antreten, führen sie nach der Vorrunde mit großem Vorsprung die Tabelle an.
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Bei den deutschen Meisterschaften in München wurden die Herren III der Schützengesellschaft Göppingen Deutscher Mannschaftsmeister mit der Lufpistole. Das erfolgreiche Team bildeten Wolfgang Lang (Mitte), der mit 374 Ringen auch noch Bronze in der Einzelwertung holte, Joachim Haller (rechts/372) und Wilhelm Grampes (links/371).
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Beim AH-Supercup Ü 32 sicherte sich der SV Ebersbach den Titel des Deutschen Meisters. V.l.: Darko Juric, Steffen Ertinger, Elmar Wachtler, Steffen Thierfelder, Steffen Münchinger, Dragan Glavan, Marcel Hofmann, Maik Kühne (Co-Trainer), Jörg Weise (Betreuer); unten: Nunzio Ferreri, Dinko Radojevic, Dino Schiavo, Cüneyt Türker, Christoph Kern, Pascal Römpfer (Trainer), Davor Kraljevic, Andreas Pyttel, Matej Bogdanovic.
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Die Jungsenioren des HT Uhingen-Holzhausen wurden Deutscher Meister. Bei der AH-Meisterschaft in Altdorf bei Nürnberg kämpften sie sich über die Spiele gegen Titelverteidiger Altdorf (13:9), den SV Langensteinbach (16:14) und gegen die SG 1877 Nied (15:13) ins Finale. Dort trafen sie auf den TSV Rudow 1888 Berlin. Nach einer Sieben-Tore-Führung machten es die Uhinger noch einmal spannend, ehe sie mit 22:18 gewannen.
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Von der Motocrosserin zur Kraftsportlerin: Jenny Naser aus Treffelhausen hat sich für die richtige Sportart entschieden. Im Oktober holte sie sich in Ansbach zum zweiten Mal in Folge den deutschen Meistertitel im Powerlifting, einem Kraftdreikampf aus Kreuzheben, Kniebeugen und Bankdrücken. In der Klasse bis 70 Kilogramm war sie in allen drei Einzeldisziplinen die beste und stellte zudem mit 325 Kilogramm einen neuen deutschen Rekord auf. Insgesamt neun Mal hat die Treffelhausenerin mittlerweile nationale Bestleistungen gesteigert. Im Frühjahr fährt sie zur Europameisterschaft.
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(rechts) Die erfolgreichste Fechterin aus dem Kreis war im vergangenen Jahr Shannen Kuhn von der TSG Eislingen. In Rostock bei den deutschen Meisterschaften im Säbelfechten der A-Jugend ließ sich die 17-Jährige von keiner Konkurrentin aufhalten und holte sich den Titel. Als Mitglied der TSG-Mannschaft brachte sie eine weitere Bronzemedaille mit nach Hause. Auf Grund ihrer guten Platzierung in der deutschen Rangliste wurde Shannen Kuhn für die U 17-Europameisterschaften in Sotschi nominiert, wo sie mit dem deutschen Team den achten Platz erreichte.
© Foto: Cornelius Nickisch
(mitte) Bei den deutschen Meisterschaften der Masters-Schwimmer in Osnabrück startete Karin Hoffmann (AK 60) von der TSG Eislingen fünf Mal über die Freistil- und Schmetterlingstrecken. Über 100 m Schmetterling (1:31,51 Min.) konnte sie die Konkurrenz in Schach halten und holte sich die Goldmedaille und den Titel „Deutscher Mastermeister“. Die Vizemeisterschaft ging an Karin Hoffmann über 100 m Freistil (1:22,08). Über die 200 Meter Freistil (3:05,77) konnte sie lange mit ihren Mitstreiterinnen mithalten und erkämpfte sich die Bronzemedaille.
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Gleich zweimal leuchteten die Medaillen gülden. Tobias Schönsteiner vom SV Unterböhringen sicherte sich bei den Deutschen Meisterschaften der Schützen in München erst den Einzeltitel über 10 Meter Laufende Scheibe. Als Vorkampfdritter erreichte er das Halbfinale und zog dort durch einen 8:6-Sieg ins Finale ein, in dem er den Thüringer Carsten Krausse 6:4 bezwang. Gemeinsam mit seiner SVU-Kollegin Claudia Hübner holte Schönsteiner anschließend als Team Württemberg I auch noch den Titel im neugeschaffenen Team-Mixed-Wettbewerb.
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Das Uhinger Herren-Paar Erik Fleischmann und Valentin Brendler hatte sich für die Sportakrobatik-WM in Antwerpen qualifiziert. Mit ihrer Dynamic-Übung belegten die Beiden bei der starken Konkurrenz den achten Platz.
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Das Trio der LG Filstal bildet die deutsche Zehnkampf-Elite. Felix Neudeck (links), Jannis Keller (Mitte) und Oskar Neudeck haben sich Ende August in Wesel den deutschen Mannschafts-Mehrkampfmeistertitel der U 18 geholt. Mit 17 982 Zählern hatten sie am Ende mehr als 1000 Punkte Vorsprung auf den schärfsten Konkurrenten aus Korschenbroich. Felix Neudeck gewann zudem noch Einzelsilber.
© Foto: Rolf Bayha
Kreis Göppingen / 15. Januar 2019, 11:59 Uhr

Athleten aus dem Kreis Göppingen haben im vergangenen Jahr tolle Erfolg erzielt, sogar bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen sprangen Medaillen heraus.