Radpendler Spitzenteam aus Bad Boll

Kleine Feier für die Bad Boller „Stadtradler“: Bürgermeister Hans-Rudi Bührle (links) mit Teilnehmern von „Gemeinsam weiterkommen“.
Kleine Feier für die Bad Boller „Stadtradler“: Bürgermeister Hans-Rudi Bührle (links) mit Teilnehmern von „Gemeinsam weiterkommen“. © Foto: Jürgen Schäfer
Bad Boll / Jürgen Schäfer 04.07.2018

Sie arbeiten bei der Wala, in der Evangelischen Akademie, im Kurhaus oder einem anderen Bad Boller Betrieb. Und sie kommen mit dem Rad zur Arbeit. Die einen ein oder zweimal die Woche und bei schönem Wetter, die anderen öfter oder immer. So mussten sie sich für die Aktion „Stadtradeln“ nicht extra ins Zeug legen. Was sie aber trotzdem gemacht haben. Und so kam die beeindruckende Zahl von fast 18 000 Rad-Kilometern zusammen.

„Das Bad Boller Team ist spitze“, lobte Bürgermeister Hans-Rudi Bührle gestern die 88 Teilnehmer, die drei Wochen lang ihre Kilometer aufgelistet haben. Im Vorjahr war bereits ein Wala-Team angetreten. Jetzt gibt es die Initiative „Gemeinsam weiterkommen“ von vielen Betrieben, und die machte gleich Platz 4 in der Landkreiswertung. Man müsse sehen, dass davor nur Profiteams liegen, sagt Bührle, die ihre Kilometer vielleicht auch in Vorbereitung auf Alb Extrem fahren. „Wahnsinn“, sagt Carmen Ketterl von der Evangelischen Akademie. „In der Wertung der Alltagsradler sind wir auf Platz 1, sogar mit weitem Abstand.“ Selber trug sie auch dazu bei, mit Radeln von Rechberghausen zur Arbeit. Auch für den Umweltbeauftragten der Wala, Stefan Weiland, sind die fast 18 000 Kilometer eine Überraschung.  Dafür gab’s eine kleine Feier mit gespendetem Tiroler Nusskuchen.   

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