Donzdorf Spielplatz ist runderneuert

Der Marrenspielplatz in Donzdorf wurde neu gestaltet. Knapp 15 000 Euro hat die  Modernisierung des großräumigen Geländes gekostet.
Der Marrenspielplatz in Donzdorf wurde neu gestaltet. Knapp 15 000 Euro hat die  Modernisierung des großräumigen Geländes gekostet. © Foto: Beate Schnabl
Donzdorf / Beate Schnabl 11.04.2018
Der Spielplatz im Marren in Donzdorf ist neu gestaltet und wurde jetzt mit einem kleinen Fest eingeweiht.

Zur Spielplatzeinweihung herrschte Kaiserwetter. Zahlreiche junge Familien waren der Einladung der Donzdorfer Stadtverwaltung gefolgt. Schnell waren die Spielgeräte von den Kleinen belagert. Ausgelassen tollten die Kinder auf dem großräumigen Spielgelände, das hinter der Kita „Villa Kunterbunt“ liegt und nahezu die Größe eines Fußballfeldes einnimmt. „Der Marren-Spielplatz war in Vergessenheit geraten. Jetzt ist er wieder da“, meinte Bürgermeister Martin Stölzle in seiner Ansprache und erklärte, dass es einer Elterninitiative zu verdanken sei, dass der Spielplatz aus den Siebziger Jahren nun eine Runderneuerung erhalten hat.

Im Herbst habe man sich zusammengesetzt, gemeinsam überlegt und auch die Spielgeräte ausgewählt. In den vergangenen Wochen war der Bauhof aktiv, um den Spielplatz nach der Winterpause wieder auf Vordermann zu bringen. Die Firma Heinzmann installierte die neuen Spielgeräte wie Kletterhaus, Wippe, Balancebalken und Spiellokomotive. Die vorhandenen Geräte wurden überholt. Knapp 15 000 Euro hat die  Modernisierung gekostet. Das Stauferwerk sponserte für die Lokomotive den ersten Anhänger. Weitere sollen folgen.

Und so hatten die Mütter süßes Backwerk zum Verkauf vorbereitet und eine Spendenkasse aufgestellt. „Der Spielplatz soll weiter entwickelt werden“, erklärte Stölzle und sprach damit die ehemalige Rollschuhbahn auf dem Gelände an, die als nächstes angegangen werden soll.

Martina Wagner und Alexandra Hummel sind die beiden Mütter, die die Initialzündung für die Wiederbelebung des Marren-Spielplatzes gaben. Die beiden jungen Mütter hatten in einem Brief an die Stadt den in die Jahre gekommenen Spielplatz kritisiert. „Der entsprach einfach nicht mehr dem heutigen pädagogischen Standard“, so Martina Wagner, Mutter einer fünfjährigen Tochter. Ihr Brief und eine Unterschriftensammlung brachten dann den Stein ins Rollen. Bei Auswahl und Standort der Spielgeräte waren die beiden Mütter maßgeblich mitbeteiligt. Für die Ideensammlung zur Neugestaltung des Rollschuhplatzes haben sie eine „WhatsApp“-Gruppe mit dem Titel „Schöner Spielen“ gegründet.

Infokasten

34 Zeilen