Feuerwehr Spezielle Ausrüstung für Dürnau

Fahrzeugweihe in Dürnau: Christian Buchholz (links) und  Pfarrer Hubert Rother.
Fahrzeugweihe in Dürnau: Christian Buchholz (links) und Pfarrer Hubert Rother. © Foto: Jens Buchholz
Dürnau / Jens Buchholz 14.05.2018

Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kornberghalle und einem Festnachmittag auf dem Hof der Dürnauer Grundschule weihte die Feuerwehr Dürnau ihr neues Löschgruppenfahrzeug ein. „Der Begriff Oldtimer bezeichnet ein Kraftfahrzeug, das eine Altersgrenze von 30 Jahren überschritten hat“, erklärte der Dürnauer Bürgermeister Markus Wagner den Besuchern der Fahrzeugweihe. Das alte LF 16 war von 1976. Es sei also höchste Zeit für ein neues gewesen. Die technischen Ansprüche hätten sich in 40 Jahren gewandelt. „Es muss unser Ziel sein, unseren ehrenamtlich Tätigen eine Fahrzeugausstattung vorzuhalten, die sowohl größtmögliche Effizienz und Schlagkraft, als auch  höchstmögliche Sicherheit für unsere Kräfte ermöglicht“, erläuterte Wagner.

So gehören zur Ausstattung des neuen Löschgruppenfahrzeugs LF 20 KatS, das für den Katastrophenschutz entwickelt wurde, eine Wärmebildkamera, eine Säbelsäge, ein Explosionswarngerät, eine dreiteilige Schiebeleiter und ein Spineboard für Verletztentransporte auch unter schwierigen Umständen. Kreisbrandmeister Michael Reick freute sich darüber, dass das neue Fahrzeug eine technische Lücke bei den Wehren des Kreises schließe.

Im Gottesdienst beschäftigte sich Schuldekan a. D. Christian Buchholz mit Sankt Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehr. Der war ein römischer Besatzungssoldat, der sich für seine christlichen Glaubensbrüder einsetzte und dafür sterben musste. Er habe Solidarität demonstriert. Der katholische Pfarrer Hubert Rother erinnerte an die Geschichte des barmherzigen Samariters.

320 000 Euro kostet das neue Löschfahrzeug, die Hälfte davon kam aus Fördertöpfen. Gut angelegtes Geld, sagt der Schultes. Wenn das Fahrzeug 30 Jahre halte, koste es jedes Jahr jeden Dürnauer 20 Cent. Gute Feuerwehrausstattung mache das Leben sicherer, daher sei es ein guter Tag für die ganze Gemeinde. 

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