Gesellschaft SPD mahnt Toleranz in Gesellschaft an

Kreis Göppingen / SWP 11.01.2017

Mit Blick auf die vergangenen Feiertage und das neue Jahr 2017 mahnen die Göppinger SPD-Abgeordneten Heike Baehrens und Peter Hofelich zu interreligiösem Dialog und gegenseitigem Respekt in der politischen Auseinandersetzung. Weltweit wie auch vor Ort sei es notwendig, für Minderheiten und politisch Verfolgte wie auch für Menschenrechte und ein solidarisches Miteinander einzustehen, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung.

Während in Europa viele Menschen friedliche Festtage verbrachten, fürchteten im Nahen und Mittleren Osten Tausende Christen und Angehörige anderer Minderheiten um ihr Leben. Von ehemals 1,5 Millionen Christen seien dort heute nur etwa 300 000 übriggeblieben – Hunderttausende flohen in nur wenigen Jahren vor Gewalt, Terror und religiöser Intoleranz, um Schutz in anderen Ländern zu suchen.

Für die Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens und den Landtagsabgeordneten Peter Hofelich sei das eine bleibende Mahnung, für Toleranz, Respekt und den Dialog zwischen den Religionen einzutreten – sowohl bei uns im Landkreis wie weltweit. Wo Menschen wegen ihres Glaubens, ihrer Lebensart oder ihrer Meinung verfolgt würden, bedürfe es eines noch entschiedeneren Einsatzes für Menschenrechte, unterstreichen die beiden SPD-Abgeordneten in der Pressemitteilung.

Dabei bewege sie besonders die untrennbare Verbindung zwischen Glaubens- und Gewissensfreiheit und der Demokratie. Peter Hofelich betont, „es muss uns alarmieren, dass Umfragen zufolge auch in den westlichen Ländern junge Menschen die Demokratie als immer weniger wesentlich für ihr Leben empfinden.“ Heike Baehrens und Peter Hofelich sehen sich bestärkt durch beide Kirchen, die in diesen Tagen den Einsatz für die Demokratie unterstrichen haben.

Beide Politiker wollen deshalb noch mehr im Dialog mit den Bürgern im Landkreis für demokratische Werte werben. „Dabei sind mehr als nur Appelle nötig – eine klarere Sprache, kein Rechtfertigen von Fehlentwicklungen und null Toleranz gegenüber Hass und Gewalt“, so  betonen Peter Hofelich und Heike Baehrens abschließend in ihrer gemeinsamen Pressemitteilung.

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