Gesellschaft Sozialwissenschaftlerin managt Salachs Aufbruch

Mit 66 Jahren eine neue Herausforderung: Irmgard Ehlers ist Quartiersmanagerin in Salach.
Mit 66 Jahren eine neue Herausforderung: Irmgard Ehlers ist Quartiersmanagerin in Salach. © Foto: Giacinto Carlucci
Salach / Karin Tutas 14.01.2019

Die Zukunft von Salach hat sehr viel mit der Vergangenheit zu tun. Die Spuren der Kammgarn-Spinnerei Schachenmayr und der Unternehmerfamilie Bareiß sind in der Gemeinde allgegenwärtig. Auf dem ehemaligen Schachenmayr-Werksgelände und den nördlich davon gelegenen Krautländern entsteht das neue Quartier Mühlkanal. Dort soll nicht nur zukunftsweisend gebaut werden, auch ein Bürgerpark und ein Mehrgenerationenhaus mit einer Kindertagesstätte sollen entstehen. Die Gemeinde Salach könnte um bis zu 800 Einwohner wachsen. Um die künftigen Bewohner gut einzubinden, befasst sich die Kommune auch mit Konzepten des Zusammenlebens der Zukunft. Die Sozialwissenschaftlerin Irmgard Ehlers hat als Quartierskoordinatorin die Aufgabe, gemeinsam mit den Bürgern Angebote für alle Generationen zu entwickeln. Ziel sei es, dass künftig Bürger noch stärker Verantwortung füreinander übernehmen.

Mehr über die Tätigkeit von Irmgard Ehlers und die Zukunftspläne der Gemeinde Salach lesen Sie am Dienstag in der Printausgabe der NWZ oder im E-Paper.

Konzepte für das Zusammenleben von Morgen

Quartier Auf dem ehemaligen Schachenmayr-Areal und in den Krautländern soll das neue Quartier Mühlkanal entstehen. Dort soll unter anderem Wohnraum für bis zu 800 Menschen entstehen.

Konzept Im Rahmen des Wettbewerbs „Quartier 2020“ hatte der Runde Tisch ein Konzept für das Zusammenleben von Morgen entwickelt, das mit 80 000 Euro belohnt wurde. Damit wird die Stelle der Quartierskoordiatorin finanziert.
IBA Auf das Salacher Vorhaben sind auch die Macher der Internationalen Bauausstellung aufmerksam geworden, die 2027 in der Region Stuttgart stattfindet.

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