Göppingen Sozialamt: EDV macht Umbau teurer

Göppingen / Kathrin Bulling 04.07.2018
Für drei Abteil­ungen des Kreissozial­amts am Göppinger Schillerplatz waren größere technische Arbeiten nötig als zunächst gedacht.

Eine „Punktlandung“ sei es nicht geworden, sagte Landrat Edgar Wolff in der Sitzung des Verwaltungsausschusses am Freitag. Der Umbau der ehemaligen Kreissparkassenräume am Göppinger Schillerplatz 8/1 für drei Abteilungen des Kreissozialamtes sei aber gelungen.

Die Kreisverwaltung hatte 2,4 Millionen Euro investiert (wir berichteten) – schlussendlich kamen noch rund 200 000 Euro oben drauf. Vor allem die datentechnische Anbindung an das Landratsamt in der Lorcher Straße und Neuinstallationen bei der Elektrik seien der Grund für die gestiegenen Kosten, erklärte Kreishochbauamtsleiter Rainer Mittner. Außerdem habe man die Lüftungsanlage im Erdgeschoss austauschen müssen, Bodenbeläge erneuert und die Sanitärräume neu ausgestattet.

Da es sich „nahezu um eine Generalsanierung“ der Räumlichkeiten gehandelt habe, seien die Sanierungskosten als „angemessen“ zu bewerten, so Mittner. Alle Maßnahmen seien „absolut erforderlich“ gewesen; nun habe man gut ausgestattete Räume auf aktuellem Stand.

Susanne Widmaier (SPD) wollte wissen, ob angedacht sei, die Sicherheit der Mitarbeiter der Schuldnerberatung, des Amts für Asyl- und Flüchtlingswesen und des Sozialpsychiatrischen Dienstes etwa mit elektronischen Türdrückern und Tresen im Empfangsbereich zu erhöhen. Dies werde derzeit für sämtliche Gebäude der Kreisverwaltung geprüft, antwortete Landrat Wolff – nach der versuchten Selbstverbrennung eines Asylbewerbers Ende Mai gebe es „schon einige besorgte Mitarbeiter“.

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