Gesundheit Sorge um ärztliche Versorgung in Kuchen

Für viele Menschen musste Hans-Peter Zeitler nach knapp 40 Jahren seine Praxis schließen. Wer auf lange Sicht die Patienten des kürzlich verstorbenen Arztes übernimmt, steht noch nicht fest.
Für viele Menschen musste Hans-Peter Zeitler nach knapp 40 Jahren seine Praxis schließen. Wer auf lange Sicht die Patienten des kürzlich verstorbenen Arztes übernimmt, steht noch nicht fest. © Foto: Foto: Schwabenpress
Kuchen / Von Günter Hofer 12.02.2019
In Kuchen schließt eine Hausarztpraxis und die Patienten sorgen sich darum, wer sie künftig behandelt.

Knapp 40 Jahre lang hat Hans-Peter Zeitler in seiner Kuchener Praxis die Menschen behandelt und versorgt. Kurzfristig und für viele Patienten überraschend schloss er aus gesundheitlichen Gründen seine Praxis, verstarb kurz darauf. In die Trauer um ihren langjährigen Arzt mischt sich bei einigen Frauen und Männern nun die Sorge, wie es nun weitergeht. Einige sorgen sich: Ist die ärztliche Grundversorgung in Kuchen überhaupt noch gegeben?

Kurzfristig werden Patienten übernommen

Da noch drei weitere Allgemeinmediziner in Kuchen ihre Praxen betreiben, dürfte diese Frage zu verneinen sein. Allerdings können Joachim Kozak, Cornelia Olaru und Jürgen Wisura die Patienten nur für eine Übergangszeit von bis zu sechs Monaten behandeln. Darauf einigten sie sich untereinander. Würden sie die Patienten von Professor Doktor Hans-Peter Zeitler dauerhaft übernehmen, könnten sie einem potenziellen Nachfolger die Patienten wegnehmen, befürchten sie.

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