Eislingen Solo für Klaus Heininger in Eislingen

Hofft auf eine gute Wahlbeteiligung: Klaus Heininger.
Hofft auf eine gute Wahlbeteiligung: Klaus Heininger. © Foto: Staufenpress
Eislingen / Karin Tutas 16.02.2018
Bürgermeisterwahl: Nur ein Name wird am 11. März in Eislingen auf dem Stimmzettel stehen: der des Amtsinhabers.

 Dauerkandidatin Fridi Miller bringt in Eislingen keinen Fuß auf den Boden. Die selbsternannte Aufklärungspolitikerin, die in rund 30 Kommunen Bewerbungen für einen Posten an der Rathausspitze eingereicht hat, wird zur Wahl des Oberbürgermeisters in der großen Kreisstadt nicht zugelassen. „Frau Miller hat bis zum Stichtag am 14. Februar nicht die erforderlichen 50 Unterstützerunterschriften eingereicht“, sagte der Leiter des kommunalen Wahlausschusses, Bürgermeister Jürgen Gröger. Die Unterschriften sind bei Kommunen ab 20 000 Einwohnern notwendig, um zur Wahl zugelassen zu werden. Einziger Bewerber für den Posten des Rathauschefs bleibt damit Klaus Heininger.

„Fridi Miller war nicht unbedingt meine Angstgegnerin“, kommentiert der Amtsinhaber die Tatsache, dass er beim Urnengang am 11. März keine Konkurrenz hat. „Ich hoffe trotzdem, dass die Bürger die Arbeit der vergangenen acht Jahre anerkennen und zur Wahl gehen“, meint Heininger. Indes auf Quoten, wie in der Nachbargemeinde Ottenbach zu schielen, wo die Wahlbeteiligung vor drei Wochen bei 52 Prozent lag, sei unrealistisch, meint das Stadtoberhaupt. Selbst bei der Wahl vor acht Jahren, „als es richtig zur Sache ging“, machten im zweiten Wahlgang gerade mal knapp 48,5 Prozent der Wahlberechtigten ihr Kreuz auf dem Stimmzettel. Damals hieß Heiningers Mitbewerber Bernd Rößner, der Bürgermeister von Kuchen. „Mehr als 30 Prozent“  Wahlbeteiligung lautet Heiningers Wunsch für den 11. März.

Der Amtsinhaber hatte bereits im Herbst seine erneute Kandidatur für den OB-Posten angekündigt und ließ vor einigen Wochen auch einen Wahlprospekt in Eislingen verteilen. „Ich will deutlich machen, was wir alles gemeinsam erreicht haben“, sagt Heininger, auf den Dialog mit den Bürgern setzt. Ein Ortsrundgang und ein Bürgergespräch haben bereits stattgefunden, ein weiterer Termin folgt. Die Bürger wolle er wie in den vergangenen acht Jahren bei der Planung städtischer Projekte beteiligen. Am Donnerstag, 1. März, um 19.30 Uhr, findet in der Eislinger Stadthalle die offizielle Kandidatenvorstellung statt.

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