Kreis Göppingen Sich Zeit nehmen für die Erziehung

 
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Kreis Göppingen / PM 18.07.2015
Ein Semesterkurs der Göppinger Volkshochschule bietet die Möglichkeit, neue Anregungen für sich und den Erziehungsalltag zu erhalten.

Viele Eltern glauben, dass nur sie mit Erziehungsproblemen zu kämpfen haben. Im Seminar "Starke Eltern - starke Kinder" merken sie rasch, dass dies nicht so ist. Mit vielen Fragen aus dem Erziehungsalltag kommen Eltern in den Elternkurs des Deutschen Kinderschutzbundes, den die Volkshochschule Göppingen bereits seit mehr als zehn Jahren in Kooperation anbietet. "Mit viel Fachkenntnis, aber auch mit Humor und Lockerheit, erarbeitet die Kursleiterin Hilde Huber, gemeinsam mit den Eltern, alltagstaugliche Lösungen für deren konkrete Erziehungsprobleme", heißt es in einer Mitteilung der Volkshochschule.

Die inhaltliche Gestaltung der zehn Themenabende soll die Eltern zu aktivem Mitmachen anspornen. Der nächste Kurs "Starke Eltern - starke Kinder" beginnt am Mittwoch, 30. September. Alle interessierten Eltern sind zu einem unverbindlichen kostenfreien Info-Abend am 23. September in das VHS-Haus eingeladen. Ein weiteres interessantes pädagogisches Konzept stellt die Volkshochschule im kommenden Herbst-/Wintersemester vor. "Leichter Leben - leichter Lernen" mit der Evolutionspädagogik, heißt der Vortrag der beiden Evolutionspädagoginnen Martina Bosch und Petra Sitzler, der am 12. Oktober im VHS-Haus in der Mörikestraße 16 in Göppingen stattfindet. Die Methode der Evolutionspädagogik wurde am Institut für Praktische Pädagogik I.P.P. in München entwickelt. Inzwischen arbeiten mehr als 400 Beratungspraxen nach dieser Methode. "Sie ist keine weitere Form von Lerntechnik oder Nachhilfe, sondern schafft die Basis für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung und unterstützt die Entfaltung der eigenen Stärken, Fähigkeiten und verborgenen Ressourcen. Ihre Grundlagen sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Gehirnforschung", betont die Volkshochschule. Verhalten werde hier nicht mehr interpretiert und bewertet, sondern als Produkt von Gehirnvernetzung und neurologischen Blockaden gesehen. Sie biete schnelle Hilfe bei Gleichgewichtsdefiziten, Lernschwierigkeiten, Ängsten/Prüfungsangst, Konzentrationsschwächen, Verhaltensauffälligkeiten, Sprach-/Motorikproblemen, Wahrnehmungsstörungen, Kommunikationskonflikten und vielem mehr.

Die Zielgruppen des Vortrags sind Eltern, Großeltern, Erzieher, Lehrer, Menschen mit starker beruflicher Belastung, "grundsätzlich alle die sich für jemanden verantwortlich fühlen - natürlich auch für sich selbst".

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