Ebersbach Schüler gewinnt Preis für Betonkunst

Maximilian Off aus Ebersbach (rechts) und David Kramer aus Schlaitdorf haben den dritten Preis beim Beton-Art-Award geholt.
Maximilian Off aus Ebersbach (rechts) und David Kramer aus Schlaitdorf haben den dritten Preis beim Beton-Art-Award geholt. © Foto: Informationszentrum Beton
SWP 05.08.2016
Einen Preis für ein engagiertes Kunstwerk aus Beton haben jetzt Maximilian Off aus Ebersbach und David Kramer aus Schlaitdorf geholt.

Zwei Schüler des Nürtinger Peter-Härtling-Gymnasiums haben den dritten Platz beim bundesweit ausgeschriebenen – Beton-Art-Award geholt. Einer der beiden Neuntklässler ist aus Ebersbach: Maximilian Off. Der zweite Schüler ist David Kramer aus Schlaitdorf. Noch rechtzeitig zum Schuljahresende wurde den beiden der Preis verliehen.

„Hiroshima Shadows“ lautet der Titel der Arbeit. Mit ihrer Kunststein gewordenen Anklage gegen Krieg und Atomwaffen sicherten sich zwei Schüler des Nürtinger Peter-Härtling-Gymnasium den dritten Platz. Der Wettbewerb wurde ausgelobt vom Informations-Zentrum Beton GmbH in Kooperation mit der Jugendzeitschrift Yaez.

Beton als Baustoff ist bekannt. Als Werkstoff für junge Künstler sucht der künstliche Stein aber noch nach Anerkennung. Dabei helfen soll der Beton-Art-Award, wie es in einer Pressemitteilung des Informationszentrums heißt. Der deutschlandweit ausgeschriebene Preis soll Schüler an die schöpferischen Möglichkeiten dieses Materials heranführen.

Dieses Jahr haben sich nach Aussage des Informationszentrums über 800 Teams aus 225 Schulen beworben. Drei Gewinnbeiträge und zwei Anerkennungen gingen nach Mönchengladbach, Karlsruhe, Hennigsdorf, Bad Bramstedt und Nürtingen.

Mit dem Betonrelief „Hiroshima Shadows“ haben Maximilian Off und David Kramer das brutale Grau des Werkstoffes mit der filigranen Silhouette eines spielenden Mädchen verbunden, das – so die Idee der beiden Gymnasiasten – im denkbar harmlosesten Moment von einer Atomwaffenexplosion atomisiert und in die Wand eingebrannt wurde.

Neben einer Urkunde gab es für die beiden Schüler 200 Euro Preisgeld.