Rettung Schüler auf fünftem Platz bei Erste-Hilfe-Olympiade

Teilnehmer aus Ostwürttemberg, die ihr Können bei der „Erste-Hilfe-Olympiade“ in Stetten unter Beweis stellten.
Teilnehmer aus Ostwürttemberg, die ihr Können bei der „Erste-Hilfe-Olympiade“ in Stetten unter Beweis stellten. © Foto: Sabine Zeller / Die Johanniter
Ebersbach / SWP 15.06.2018

Schulsanitäter vom Raichberg-Gymnasium in Ebersbach haben in Stetten am kalten Markt bei der ersten „Erste-Hilfe-Olympiade“ des Johanniter-Rettungsdienstes vergangenes Wochenende den fünften Platz belegt. Als Sieger in der Kategorie Sanitätshelfer ging ein ehrenamtliches Team aus Aalen hervor, teilen die Johanniter mit. Jugendliche aus Heidenheim und Bopfingen belegten den dritten Platz in der Kategorie „Johanniter Jugend“. Bei der Erste-Hilfe-Olympiade auf dem gesamten Areal der Albkaserne in Stetten stellten insgesamt 18 Mannschaften ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse unter Beweis. Rund 400 Rettungshelfer nahmen am „Tag der Johanniter“ vom 8. bis 10. Juni teil.

An realistisch inszenierten Fallbeispielen mit täuschend echt geschminkten Mimen zeigten die Johanniter-Retter aus dem gesamten Landesverband, dass im Notfall jeder Handgriff sitzt. In vier Kategorien mussten haupt- und ehrenamtliche Retter verschiedene medizinische Aufgaben lösen. Es traten nicht nur hauptamtliche Rettungssanitäter, sondern auch ehrenamtliche Katastrophenschützer und sogar neunjährige Ersthelfer von Morgen gegeneinander an. Ehrenamtliche Schiedsrichter bewerteten die Teamleistung nach Punkten und kürten am Ende Siegergruppen, die Pokale und einen Mannschaftspreis erhielten. Die Sieger des Landeswettkampfs sind für den Johanniter-Bundeswettkampf 2019 in Berlin qualifiziert.

Die Teilnehmer stellten sich Herausforderungen wie Trageparcours, Praxistest, der Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie die kleinsten Johanniter dem Kreativtest. Bei den Praxisaufgaben gab es für jede Kategorie individuell entwickelte Szenarien mit Verletzten. Unfälle, wie eine schwere Verbrennung durch einen Grillunfall, ein Fahrradsturz oder ein Allergieschock nach einem Bienenstich verlangten den Helfern ein umfangreiches medizinisches Wissen ab.

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