Was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch erscheint, erklärt sich beim genauerem Nachdenken von selbst: Die Verwaltung in Schlierbach will rund 30 000 Euro dafür ausgeben, dass sie in absehbarer Zeit auf gedruckte Sitzungsunterlagen für den Gemeinderat verzichtet. Obwohl sie auf lange Sicht also weniger für Papier und Druckerpatronen ausgibt, kostet die Einführung eines solchen Ratsinformationssystem erst einmal eine Stange Geld. Die von den Freien Wählern beantragte Umstellung war der teuerste Wunsch einer Fraktion, der in den Haushalt 2019 mit aufgenommen wurde.

Die berücksichtigten Anträge aller Fraktionen summieren sich auf Mehrausgaben von rund 43 000 Euro. Der Gemeinderat verabschiedete den Haushalt 2019 am vergangenen Montag nur vier Wochen nach der Einbringung.

Warum Bürgermeister Sascha Krötz bei der Absegnung des Plans so aufs Tempo drückte, lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten Ausgabe der NWZ und im E-Paper.