Schafstall für Wacholderheiden

Foto: Jürgen Schäfer
Foto: Jürgen Schäfer © Foto: Jürgen Schäfer
Jürgen Schäfer 07.06.2018

Kulturlandschaft Er ist jetzt im Bau, der Stall für hunderte Schafe und Ziegen, die die Wacholderheiden auf der Filsalb vor der Verbuschung bewahren. Das Gemeinschaftsprojekt der Gemeinden Gruibingen, Mühlhausen und Wiesensteig, das weitgehend von der Bahn als Naturausgleich für die Schnellbahntrasse finanziert wird, entsteht bei Gruibingen Richtung Mühlhausen. Von der Straße her tritt die Baustelle nicht groß in Erscheinung, weil sie eingerahmt ist zwischen dem Hohlbach mit seinem Bachgehölz und dem Autobahndamm. Böse Überraschung für Gruibingen: Der Wasseranschluss für den Stall wird 20 000 Euro teurer als gedacht. Die Leitung muss Straße und Bach unterqueren. Die Überlegung eines kundigen Gruibingers, man solle doch die überörtliche Leitung anzapfen, die am Stall vorbeiführt, sei leider keine Lösung, winkt Bürgermeister Roland Schweikert ab. Es handelt sich um eine Druckleitung, man müsste für den Anschluss eine Druckminderung einbauen, und das koste letztich noch mehr. 

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