Im vergangenen Jahr waren Sauerbrunnen in Göppingen wegen Bakterien-Befalls außer Betrieb gesetzt worden. Nun gibt es wieder Probleme und die Gefahr, dass Bakterien im Trinkwasser landen – und zwar in Eislingen: Seit vergangenem Sonntag kann am Barbarossabrunnen in der Poststraße in Eislingen kein frisches Sauerwasser mehr gezapft werden, teilt die Stadtverwaltung mit. Ursache ist Vandalismus, zu dem polizeiliche Ermittlungen aufgenommen wurden. Unbekannte haben eines der vier Auslaufrohre aus der Verankerung gerissen.

Der Brunnen, so die Stadtverwaltung, musste deshalb kurzfristig stillgelegt werden, da durch das etwa drei Zentimeter große Loch in der Entnahmestelle Fremdkörper oder Bakterien in die Brunnentiefe gelangen können.

Sauerbrunnen bis Februar außer Betrieb

Ein Fachbetrieb ist bereits mit der Reparatur des Auslaufs beauftragt. Im Anschluss an die Montagearbeiten nimmt das mikrobiologische Institut in Tübingen Proben des Sauerwassers. Sobald die Laborergebnisse biologisch einwandfrei sind, kann die Entnahmestelle voraussichtlich Mitte Februar wieder in Betrieb gehen. Wer bis dahin auf frisches Sauerwasser nicht verzichten möchte, kann auf die Entnahmestelle in der Talstraße beim Uhlandbrunnen ausweichen.