Salach Salacher Bürgermeisterkandidat: "Es gibt noch vieles zu bewegen"

Gerhard Hofmann sieht sich als Praktiker, der anpacken kann.
Gerhard Hofmann sieht sich als Praktiker, der anpacken kann. © Foto: Privat
Salach / DANIEL GRUPP 29.03.2016
Gerhard Hofmann möchte Salach mit kleineren Projekten voranbringen. Der Bürgermeisterkandidat war schon Mitglied des Gemeinderats.

"Es gibt noch vieles in Salach zu bewegen", ist Gerhard Hofmann überzeugt. Er habe daher seit längerem überlegt, ums Bürgermeisteramt zu kandidieren. Zumal es anfangs nur wenige Bewerber waren, erläutert der Versicherungsfachmann. Der 54-Jährige ist überzeugt, dass er die nötige Voraussetzungen für den Rathausjob mitbringt. "Man muss nicht Verwaltungsangestellter sein, um Bürgermeister zu werden." Schließlich funktioniere die Salacher Verwaltung hervorragend.

Hofmann hat als Zimmerermeister früher eine Zimmerei geleitet. Heute arbeitet er als Versicherungsberater für die Deutsche Beamtenkasse. Er komme aus der Praxis, kenne das Handwerk. Er habe gelernt anzupacken. Erfahrung mit der Rathausarbeit sammelte er als Gemeinderat. Er war bis 2004 zehn Jahre lang Mitglied des Gremiums, dabei auch Vorsitzender der Fraktion der Salacher Bürgerliste (SBL) und in dieser Funktion einer der Stellvertreter des Bürgermeisters. Einer politischen Partei gehöre er nicht an, erklärt der Vater von drei erwachsenen Kindern.

"Mir liegt Salach am Herzen", erklärt Hofmann. Er habe sich stets beim Straßenfest engagiert. Er habe den Pfadfindern geholfen, für Rock im Dorf eine Bühne zu bekommen, und auch die Salacher Vereine unterstützt. Die Gemeinde habe eine gute Vereinsstruktur, müsse aber weiterhin gefördert werden. Die Gemeindefinanzen bereiten ihm Sorgen, weil die Rücklagen schrumpfen und die Schulden steigen. Daher möchte er Salach mit kleinen Dingen voranbringen, ohne größere Projekte zu starten. Zum Beispiel kann sich Hofmann vorstellen, im Schachenmayrbad freies W-Lan anzubieten und die Schwimmbadgaststätte ganzjährig zu öffnen.