Wahl Sachlichkeit für die zweite Amtszeit

Gebhard Tritschler wurde von Gudrun Bückle verpflichtet.
Gebhard Tritschler wurde von Gudrun Bückle verpflichtet. © Foto: Sabine Graser-Kühnle
Wiesensteig / Sabine Graser-Kühnle 16.05.2018

Seine Stellvertreterin Gudrun Bückle verpflichtete den am 4. März mit 91 Prozent wiedergewählten Bürgermeister Gebhard Tritschler zu seiner zweiten Amtszeit. Die Räte und Zuhörer im Sitzungssaal zollten diesem Amtsakt stehend Respekt. Dies sei eine „Ehrenaufgabe“ für sie, die sie sehr gerne übernehme, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin.

Die Wiederwahl Tritschlers sei Beweis für das ihm von den Bürgern entgegengebrachte Vertrauen und obendrein Indiz für die Kontinuität erfolgreichen Arbeitens. Es sei aber ebenso die Verpflichtung, weiterzumachen wie bisher: „Sie haben das Schiff auch in bewegten Zeiten und rauer See auf Kurs gehalten und mit der Ihnen eigenen ruhigen Besonnenheit erfolgreich gearbeitet. Ich bin gewiss, Sie arbeiten weiter so erfolgreich an der Spitze einer effektiven Verwaltung und setzen mit dem Sie immer unterstützenden Gemeinderat die richtigen Prioritäten bei den vielen anstehenden Aufgaben.“

Kampf gegen die Zeit

Er sei nach wie vor „total motiviert“, sagte Tritschler. Anstrengend sei einzig der „permantente Kampf gegen die Zeit“. Insbesondere der an „nicht unerheblichen Nebenschauplätzen“. „Die werden, etwa bei Nachbarschaftsstreitigkeiten oder wenn es um Strafzettel geht, auch mal zu Kriegsschauplätzen – diese täglichen Kleinigkeiten kosten viel zu viel Zeit.“ Er wünsche sich, dass die Menschen weniger emotional reagierten auf sachlich getroffene Entscheidungen, die auf Recht und Gesetz basieren. „Auch wenn die dann eben nicht nur zum Guten für Wiesensteig gefallen sind.“ Er habe dies bei seiner ersten Amtseinsetzung so gesagt und habe den Eindruck, solche emotionalen Streitigkeiten nehmen zu. „Ich halte diese Aussage daher auch heute noch für gültig.“ Seine Zusage an die Räte: „Ich biete Ihnen weiterhin eine konstruktive, faire und sachliche Zusammenarbeit an.“