Auf manchen Strecken werden Rufbusse eingesetzt – der Bus muss rechtzeitig vor Fahrtantritt bestellt werden. Vor allem in kleineren Orten am Rande des Liniennetzes werde das Angebot aufrecht erhalten, einen Rufbus zu bestellen. Mehr noch: Im Zuge der Neuausrichtung kommen auch weitere Linien hinzu.

„Man muss den Bus mindestens eine Stunde vor dem Fahrtantritt rufen – zurzeit noch telefonisch“, berichtet Sebastian Hettwer, stellvertretender Leiter des Amts für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur im Landratsamt Göppingen. Bald soll dies aber auch über die Filsland-App möglich sein. Je nach Verbindung, die im Fahrplan mit einem „R“ gekennzeichnet sind, sind es unterschiedliche Nummern, die man anrufen muss. Auch das wird durch eine zentrale Rufnummer sowie eine App ab Herbst 2019 einfacher gelöst sein. Übrigens: Der Rufbus kostet denselben Tarif, wie der „normale“ Bus – er fährt aber nur auf Anforderung bei Bedarf. Das bedeutet, wer eine passende Monatskarte hat, der zahlt dafür keinen Aufpreis. Wichtig: Trotz der individuellen Bestellung durch die Fahrgäste, gibt es feste Fahrzeiten und Abholpunkte.

Selten genutzte Strecken sollen so versorgt werden

Rufbusse sind eine Möglichkeit, selten genutzte Strecken zu versorgen. Für die Planer ist es aber auch interessant zu sehen, welche Verbindungen gefragt sind und künftig möglicherweise fest in den Fahrplan aufgenommen werden.