Eislingen / Iris Ruoss  Uhr
Die Arbeiten auf der alten B10 in der Eislinger Ulmerstraße kommen gut voran. Bis zum Jahresende wird’s aber voraussichtlich noch dauern.

Mit dem Rückbau der alten B10 geht es in großen Schritten weiter. Seit rund sechs Wochen beherrschen die Bauarbeiter das Streckenstück zwischen Beundstraße und dem Kreisel an der Osttangente. „Wir liegen voll im Zeitplan“, freut sich Tiefbauamtsleiter Martin Fischer. Im Zuge der Neugestaltung werden auch Gas- und Wasserleitungen sowie Stromkabel erneuert und Leerrohre für Glasfaserkabel verlegt. Noch rund fünf Wochen werde man mit den Leitungsarbeiten beschäftigt sein, so Fischer. Die Fahrbahnbreite wird von 11,5 auf 6,5 Meter verringert. Der freiwerdende Platz kommt den Radfahrern und dem ruhenden Verkehr zugute.

Nach Abschluss der Leitungsverlegung werden Randsteine gesetzt, Parkbuchten und Grünflächen vorbereitet. „Parkbuchten und Grüninseln werden versetzt angeordnet“, erklärt der Tiefbauamtsleiter, damit soll eine optische Verengung erzielt werden. Auf der Nordseite der Hauptverkehrsachse werden zwischen der Umgelter- und der Goethestraße und auf der Südseite von der Goethe- bis zur Heinestraße gepflasterte Parkbuchten mit Bäumen angelegt.

Ab Montag, 15. April, soll die alte B10 zwischen Süßen und Gingen zurückgebaut werden. Außerdem soll an der Einmündung zur Brückenstraße ein Kreisverkehr entstehen. #geislingen-ost

Radschutzstreifen zwischen Beund- und Mozartstraße

Für Radfahrer werden zwischen Beund- und Mozartstraße beidseitige, 1,5 Meter breite sogenannte Radschutzstreifen ausgewiesen, die von Fahrzeugen befahren werden dürfen. 2,5 Meter breite Radfahrstreifen werden von der Mozartstraße bis zum Kreisel angelegt, sie dürfen nicht von Kraftfahrzeugen befahren werden. Der Radfahrstreifen soll Teil des künftigen Radschnellwegs von Geislingen nach Göppingen werden. Die Schnellroute wird über die Mozartstraße und in der Wilhelmstraße parallel zur Ulmer Straße verlaufen. Der letzte Schritt des Großumbaus ist die Aufbringung des Fahrbahnbelags. Bisher sind die Arbeiten im Zeitplan.

Gingen und Bad Ditzenbach profitieren von einem Sonderprogramm des Bundes.

Straße soll vor Weihnachten freigegeben werden

„Wenn alles glatt läuft und die Witterung mitmacht, könnten wir bis Ende November fertig sein“, sagt Martin Fischer, das erklärte Ziel ist die Straßenfreigabe vor Weihnachten. Bis dahin müssen sich die Autofahrer in Geduld üben. Der Einbahnverkehr stadtauswärts brachte gleich zu Anfang Probleme. „Die Sperrung wurde nicht beachtet, es kam zu Begegnungsverkehr in der Einbahnstraße“, sagt Fischer. Auch an der Hirschkreuzung sorgte die Großbaustelle für Stau, der durch die Modifizierung der Ampelschaltung jetzt allerdings weitestgehend behoben sei. Zu Staus kommt es auch auf der Umleitungsstrecke auf der Schlossstraße und im anschließenden Kreisverkehr an der Bahnüberführung.

Mit zwei Millionen Euro schlägt der  Rückbau der Ulmer Straße zu Buche, rund 1,3 Millionen Euro muss die Stadt finanzieren, der Rest kommt aus Fördertöpfen des Landes und der Städteförderung.

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