Auendorf Rohrbruch schuld an "Trockenzeit" in Auendorf

HN 14.07.2015
Ein Wasserrohrbruch ist schuld, dass die Auendorfer in der Nacht auf Samstag auf dem Trockenen saßen. Der Grund war schnell gefunden, das Leck sucht man immer noch.

Als die Auendorfer am Freitagabend plötzlich ohne Wasser waren, lag das an einem Rohrbruch (wir berichteten). Das Leck war so massiv, dass der 250 Kubikmeter fassende Hochbehälter "Unterm Hag" innerhalb kurzer Zeit komplett leer- lief und damit das ganze Dorf auf dem Trockenen saß.

Bauhofleiter Bernd Ueding und Wassermeister Michael Eitel suchten mit Hochdruck nach der Ursache. Als sie die beiden Hauptleitungen testeten, die den Ort vom Hochbehälter aus mit Trinkwasser versorgen, stellte sich heraus, dass die neue PVC-Leitung gebrochen war. Als diese Leitung vom Netz war, lief der Hochbehälter über die alte aus den 70er Jahren stammende Gussleitung allmählich wieder voll. Gegen 2.30 Uhr hatten die Haushalte wieder Wasser.

War die Ursache bald gefunden, gestaltete sich die Suche nach dem Leck weitaus schwieriger. Bis Montagnachmittag konnte Eitel das Loch zumindest bis auf ein 1000 Meter langes Teilstück eingrenzen. "Die Leitung führt über Felder und Wiesen. Da findet man eine undichte Stelle nicht so schnell wie im Ort," erläutert Eitel.