Rechberghausen / Reiner Naak Favorisierter Standort für den neuen Dirtpark in Rechberghausen ist wegen guter Erreichbarkeit ein Grundstück an der Albstraße.

Nicht nur bei Kindern und Jugendlichen im Ort sorgt ein Tagesordnungspunkt, der am Donnerstagabend im Gemeinderat behandelt wurde, für sehr viel Aufmerksamkeit: der Bau eines Dirtparks in Rechberghausen. Dabei geht es um Planung, Standortwahl und Beteiligung der Kinder und Jugendlichen sowie Vergabe der Arbeiten an die Firma Bayer Baustoffwerke aus Esslingen.

Rechberghausen bekommt einen Dirtpark

Was bisher immer als „Downhill-Strecke“ benannt wurde, stellte sich dann doch als vollwertiger „Dirtpark“ da. Auch mit neuem Namen stehen die Gemeinderatsmitglieder der Sache sehr positiv gegenüber. Dem Gemeinderat lagen insgesamt fünf Standortmöglichkeiten vor. Aufgrund intensiver Recherche mit Vor- und Nachteilen sowie der Einschätzung der Verwaltung hat sich der Gemeinderat im Laufe der Sitzung für den Standort 4 an der Albstraße – und einem eventuellen Ersatzstandort als Alternative, den Standort 1 im Gewerbegebiet Lindach – ausgesprochen. Aus fachlicher Sicht, so die Aussage des Experten Timm Hoffmann, eignet sich der Standort an der Albstraße sehr gut für die Umsetzung. Die Vorteile reichen vom leichten Gefälle des Grundstücks über einen natürlichen Schutz durch Hecken und Gestrüpp bis hin zur vielfach angesprochenen optimalen und gut erreichbaren Lage für Kinder und Jugendliche.

Der Gemeinderat beschloss schließlich mit nur zwei Enthaltungen den Standort 4, also die Albstraße. Als Ersatzstandort wurde die Fläche im Gewerbegebiet Lindach mit zehn Ja- und sechs Nein-Stimmen bei einer Enthaltungsstimme akzeptiert.

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