Kuchen Radrundfahrt auf Staufers Spuren

Nach der anstrengenden Tour im Sattel, kann man sich beim Radlerhock an der Kuchener Schwimmbadturnhalle wieder erholen.
Nach der anstrengenden Tour im Sattel, kann man sich beim Radlerhock an der Kuchener Schwimmbadturnhalle wieder erholen.
Kuchen / SWP 28.05.2014
Rauf aufs Rad am Vatertag heißt es an Himmelfahrt wieder: Der FTSV Kuchen lädt am Donnerstag zur 4. Stauferlandrundfahrt ein.

Zum vierten Mal heißt es am morgigen Donnerstag (Vatertag) wieder "rauf aufs Rad". Die Radsportabteilung des FTSV Kuchen lädt ein zur Radrundfahrt auf Staufers Spuren. Vier verschiedene Touren bieten allen Radlern von klein bis groß ausgeschilderte Strecken von 41 bis 155 Kilometern an.

Tour 4 mit 41 Kilometern, die auch für Familien geeignet ist, führt von Kuchen über Donzdorf auf den Rechberg und weiter über das Rehgebirge zur Kontrollstelle Dangelhof und von da über Reichenbach u. R. zurück nach Kuchen.

Die Touren 1 bis 3 mit 155, 115 oder 77 Kilometern Länge führen zunächst gemeinsam über Weiler-Ettlenschieß und Nellingen auf die Ulmer Alb. In Oberdrackenstein wird dann die erste Kontroll-und Verpflegungsstation erreicht. Kurz danach folgt die erste Streckentrennung.

Die größte Tour 1 führt zum höchsten Punkt des Kreises nach Hohenstadt (827 Meter überm Meeresspiegel). Über den Lämmerbuckel erreichen die Radler danach das "Goißentäle" in Wiesensteig. Nach Gruibingen geht es Richtung Weilheim steil abwärts nach Bad Boll ins Voralbgebiet. Zell, Schlierbach und Ebersbach sind die Stationen, bevor die härteste Bergprüfung zur Kontrolle Krapfenreut ansteht, mit mehr als 16 Prozent Steigung. Aber die Anstrengung lohnt sich, und beim Aussichtspunkt vor Diegelsberg sollte man sich eine Pause gönnen, um bei gutem Wetter den grandiosen Ausblick über den Albtrauf zu genießen.

Bei guter Sicht sieht man von der Burg Hohenzollern bis zum Boßler und Richtung Osten die heimischen Drei Kaiserberge. Bei der Abfahrt nach Uhingen kann man sich wieder etwas erholen, bevor es durch das Blaubachtal aufwärts über Wangen nach Rechberghausen geht. Ab Maitis geht es dann über den Aasrücken ins Ottenbacher Tal. Nun heißt es das Rehgebirge zu erklettern, um kurz danach am Dangelhof die letzte Verpflegung vor dem Ziel zu fassen. Die Königsrunde (Tour 1) muss dann von Donzdorf noch eine Steige nach Treffelhausen überwinden, bevor sie über das Roggental das Ziel in Kuchen ansteuern darf.

Die Teilnehmer der Touren 2 und 3 fahren von der Kontrolle Oberdrackenstein gemeinsam über Gosbach, Auendorf zur Kontrolle Eschenbach, dort trennen sie sich wieder. Die etwas besser Trainierten für die 115-Kilometer-Runde fahren von Eschenbach über Heiningen-Sparwiesen nach Uhingen - und von dort gemeinsam mit den "Profis" der Tour 1 bis zur Verpflegungsstelle Dangelhof. Die Heimfahrt nach Kuchen über Donzdorf zurück dürfte dann kein Problem mehr sein.

Die Tour 3 führt von der Kontrolle Eschenbach die kleine Straße durch Obstanlagen nach Schlat. Von der Höhe aus hat man hier einen traumhaften Ausblick auf die Drei Kaiserberge. Über Süßen entlang des Filstal-Radwegs geht es dann zurück nach Kuchen.

Für die Tour 1 kann von 7 bis 9 Uhr gestartet werden, auf die Touren 2 und 3 kann man sich bis 10 Uhr machen. Für die kleine Tour 4 darf man sich von 9 bis 12 Uhr in den Sattel schwingen. Die letzten Teilnehmer werden gegen 16.30 Uhr zurückerwartet, um gemütlich beim Radlerhock an der Schwimmbadturnhalle die Ehrung der Gruppensieger vorzunehmen.