Sicherheit Radfahrer und Fußgänger kontrolliert

Eislingen / Christine Figl 09.11.2016

Jedes Jahr am Schuljahresbeginn sind der Polizeivollzugsdienst und der Gemeindevollzugsdienst vor Schulen und Kindergärten präsent und geben sowohl Schülern als auch Eltern Tipps zum Verhalten im Straßenverkehr.

Bei der Aktion werde großes Augenmerk darauf gelegt, dass die Kinder und Jugendlichen die vorhandenen Gehwege und Fußgängerüberwege benutzen, teilt die Stadtverwaltung mit. Beim Hol- und Bringdienst mit Fahrzeugen wurden die Verantwortlichen insbesondere dann angesprochen, wenn beim Parken oder Halten Verbotsschilder ignoriert wurden und dadurch unübersichtliche und gefährliche Situationen für andere entstehen. Darüber hinaus wurden vor Ort Flyer mit Informationen zum richtigen Verhalten besonders im Umfeld von Schulen und Kindergärten verteilt. Diese Flyer sind auch an Informationsständen von Rathaus, Schulen und Kindergärten ausgelegt.

Eine weitere Problematik stelle das Verhalten der Fahrradfahrer vor allem in der verkehrsintensiven Innenstadt dar. Fahrradfahrer fühlten sich im Bereich der Hauptstraße auf der Fahrbahn unsicher und wichen häufig auf die Gehwege aus. Das habe zur Folge, dass Konfliktsituationen zwischen Fußgängern und Radfahrern unvermeidbar sind. Der Gemeindevollzugsdienst konzentrierte sich deshalb zusammen mit dem Polizeivollzugsdienst bei einer weiteren zweiwöchigen Schwerpunktaktion auf das Thema „Radfahren in der Stadt“ durch. An acht Kontrollterminen wurde das Verhalten der Radfahrer an Gehwegen und Fußgängerüberwegen unter die Lupe genommen.

Weitere Kontrollen folgten an den Fußgängerüberwegen in Schulnähe. Vorrangig ging es auch hier um die Aufklärung zum richtigen Verhalten auf Gehwegen und an Fußgängerüberwegen. Dabei sei festgestellt worden, dass sich nicht nur Kinder und Jugendliche falsch verhalten, sondern auch Erwachsene. Für radelnde Kinder gelte bis zum vollendeten achten Lebensjahr eine Benutzungspflicht des Gehwegs, bis zum vollendeten zehnten. Lebensjahr ein Benutzungsrecht. Ansonsten sei der Gehweg den Fußgängern vorbehalten. Am Fußgängerüberweg gelte für alle Fahrradfahrer: Absteigen und schieben.

Die Radfahrer seien auf ihr regelwidriges Verhalten hingewiesen und gebeten worden, vom Fahrrad abzusteigen oder auf der Fahrbahn weiter zu fahren.

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