Kreis Göppingen Premiere für neuen Imagefilm des Landkreises

Auch im Märklinmuseum wurde für den Imagefilm gedreht.
Auch im Märklinmuseum wurde für den Imagefilm gedreht. © Foto: Landratsamt
Kreis Göppingen / ANNEROSE FISCHER-BUCHER 24.11.2014
Uraufführung von "Überraschend besser". Ein neuer Imagefilm über den Kreis Göppingen hat am Freitagabend Premiere gefeiert.

Wie kommt man an sieben Minuten 50 Sekunden Imagefilm für den Landkreis Göppingen? Mario Gollinger von der Bild-Manufaktur Stuttgart, Axel Berne und Günter Zimmermann von der Göppinger Madness GmbH erklären es: Am Anfang stehe die Idee, was typisch, einheitlich und unverwechselbar sei für den Landkreis; dann finde und entwickle man ein Element des "Corporate Design", nämlich ein vielfältig verwendbares Quadrat, das später zu einem Würfel in mehreren Farben wird. Die Schmankerln dabei: 33 Drehtage gleich 361 Stunden, 2391 gefahrene Kilometer im Landkreis, 58 Drehlocations, 36 Stunden Filmmaterial, zusammengeschmolzen auf sieben Minuten 50 Sekunden und ein graues Haar, das einem gewachsen ist - und fertig ist der Imagefilm mit dem Titel "Überraschend besser".

Die Würfel, die den Film unterteilen, geben in verschiedenen Farben die Gliederung des Films in "Überraschend innovativ", "Überraschend spitze", "Überraschend gesund" und "Überraschend grün" wieder.

Standortkommunikatorin Carolin Welte, deren Aufgabe die Vermarktung des Landkreises nach innen und nach außen ist, erklärt das Ziel und die verschiedenen Formen der Imagewerbung, nämlich mehr Bewusstsein für den Kreis und seine unverwechselbaren Vorzüge und Attraktivität zu schaffen. "Eine schöne Bilderwelt des Films mit einer Ego-Perspektive macht den Kreis erlebbar", sagt Welte. Für ihren Einsatz bekommt sie von Landrat Edgar Wolff am Freitagabend im Landratsamt einen Blumenstrauß.

Wolff kommentierte die anschließende Filmpremiere und den Streifen, in dem kein gesprochenes Wort vorkommt: "Bilder sagen mehr aus als tausend Worte." Im Beisein zahlreicher Uraufführungsgäste bedankte er sich bei den Filmemachern, bei der Jury, bei den mehr als 40 unterstützenden Unternehmen und nicht zuletzt bei den Kreisräten, die das Geld - immerhin 40.000 Euro - locker gemacht haben. Der Kreis befinde sich in Konkurrenz zu vielen anderen und habe in den vergangenen Jahren etwa 10.000 Einwohner verloren. Deshalb sei der Film "kein Luxusprojekt, sondern eine Investition in die Zukunft".

Info: Der Film ist ab sofort im Internet zu sehen.