Bad Ditzenbach / Stefanie Schmidt  Uhr
Die Zahl der Vermögens- und Fälschungsdelikte ist in Bad Ditzenbach von 13 Fällen im Jahr 2017 auf 47 im vergangenen Jahr gestiegen. Das sagte der Geislinger Polizeichef Jens Rügner in der jüngsten Sitzung des Ditzenbacher Gemeinderats.

Unter diese Rubrik fallen Betrügereien im Internet, die sogenannten Enkeltricks und die Betrugsmasche, bei der sich Täter am Telefon als Polizisten ausgeben, um beispielsweise an Wertsachen zu kommen. Von diesen 47 Straftaten zählten laut Rügner allein 33 zu einer einzigen „Serie“, die Bad Ditzenbach im vergangenen Jahr heimgesucht hatte.

Straftaten in Bad Ditzenbach steigen von 82 auf 120

Die Betrügereien sind der Hauptgrund, dass sich die Zahl an Straftaten von 82 (im Jahr 2017) auf 120 (im Jahr 2018) erhöhte, erklärte der Leiter des Geislinger Polizeireviers.

Jens Rügner erklärt: Fast nur „leichte Kriminalität“ in der Gemeinde

Insgesamt lebe es sich in Bad Ditzenbach sicher. Es gebe vor allem „leichte Kriminalität“, aber kaum Verbrechen und schwere Delikte. So hatte die Polizei im Jahr 2017 beispielsweise noch wegen 18 Rohheitsdelikten ermitteln müssen, ein Jahr später seien es 16 gewesen. Unter einem Rohheitsdelikt fallen Straftaten, die Körperverletzungen zur Folge hatten.

In der GZ am 5. Juli:

Wer mehr wissen möchte: In der Freitagsausgabe der GZ (5. Juli) spricht Jens Rügner über die sogenannte Häufigkeitszahl und die angespannte Personalsituation der Polizei im Raum Geislingen.