Verkehr Pläne für den Albaufstieg der A 8 liegen aus

Region / swp 14.06.2018

Das Regierungspräsidium (RP) Stuttgart hat das seit 2006 ruhende Planfeststellungsverfahren für den sechsstreifigen Ausbau, den Albaufstieg der A 8, zwischen Mühlhausen  und  Hohenstadt wieder aufgenommen und die Anhörung zu den geänderten Planunterlagen eingeleitet. Wie das RP weiter mitteilt, werden die Planunterlagen vom 25. Juni bis zum 24. Juli in den Rathäusern von Bad Ditzenbach, Drackenstein, Gruibingen, Hohenstadt, Merklingen, Mühlhausen, Laichingen und Wiesensteig zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt. Bis einschließlich 24. September 2018 haben  betroffene Bürger Gelegenheit, sich zu den Planänderungen zu äußern.

Das Vorhaben beinhaltet den Aus- und Neubau der Autobahn zwischen dem Filstal (Anschlussstelle Mühlhausen) und der Albhochfläche bei Merklingen, dem sogenannten Albaufstieg. Wie berichtet, soll  die A 8 zwischen Mühlhausen und Hohenstadt von vier auf sechs Fahrstreifen ausgebaut werden. Bei der E-Trasse handelt es sich im Wesentlichen um einen  Neubau mit neuer Streckenführung. So sind unter anderem der Bau von Tunnel- und Brückenbauwerken sowie der Neubau der Anschlussstelle Mühlhausen mit einer  Verlegung der B 466 und den Anschlussstrecken vorgesehen. Die überarbeitete Planung der E-Trassen beihaltet einige Änderungen gegenüber den alten Plänen. So entfällt die bisher vorgesehene Mautstation auf der Albhochfläche. Daneben sollen die Tunnelquerschnitte „Himmelsschleife“ und „Drackenstein“ vergrößert und eine zusätzlich Betriebszufahrt am Südportal des Tunnels „Himmelsschleife“ geschaffen werden. Die bestehende Albaufstiegstrasse wird künftig als Umleitungsstrecke mit Gegenverkehr genutzt, der Albabstieg zur Rettungstrasse zurückgebaut.

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