Kreis Göppingen Piraten klären Hermann Färber auf über Ehe

Kreis Göppingen / PM 03.06.2015

Julian Beier, Landtagswahlkandidat der Piraten, kritisiert die Äußerungen des Bundestagsabgeordneten, Hermann Färber (CDU), zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. "Die Göppinger Piraten bedanken sich bei Herrn Färber für das Zugeständnis, dass Menschen das Recht haben, in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und in Partnerschaften ohne Trauschein zusammenzuleben. Damit ist Herr Färber zumindest schon ein wenig progressiver als Saudi-Arabien, an dessen Werte- und Rechtsvorstellungen er sich großzügig bedient", steht in einer Pressemitteilung. Weiter heißt es dort: "Vielleicht wäre es aber an der Zeit, Herrn Färber zu sagen, dass die Bundesrepublik kein Gottesstaat ist. Deshalb ist die Ehe zuallererst eine rechtliche Regelung - ob Herr Färber sie dann noch zusätzlich als 'heiliges Sakrament' sieht, ist seine Privatsache."

Mit dem Begriff Ehe sei weder linguistisch noch rechtssprachlich ausschließlich die Verbindung zwischen Mann und Frau gemeint. Vielmehr bezeichne das Wort die, in der Ausgestaltung kulturell abhängige, auf Dauer geschlossene Verbindung zwischen zwei Menschen.Kinder könnten sich meistensnicht aussuchen, welche Eltern sie haben.

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