Uhingen/Utzenstorf Pfiffner bald bei FFG

SWP 22.04.2015

Die FFG Gruppe (FFG) hat mit der Pfiffner Gruppe eine Vereinbarung zur Übernahme sämtlicher Anteile der Gesellschaften des schweizerischen Herstellers von Präzisions-Rundtaktmaschinen unterzeichnet. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor. Mit der Übernahme, die in den nächsten Wochen abgeschlossen werden soll, erweitert FFG sein Portfolio und Know-how im Bereich der Volumenzerspanung. Die FFG Gruppe erzielt etwa 1,8 Milliarden Dollar Umsatz mit Werkzeugmaschinen.

Als Mitglied einer globalen Gruppe mit Fertigungsstandorten in Europa, Asien und Amerika erhält die Pfiffner Gruppe Zugriff auf die globalen Vertriebs- und Servicekapazitäten der FFG Gruppe. Dadurch ergeben sich Wachstumsmöglichkeiten vor allem in den asiatischen Wachstumsmärkten, wo FFG über eines der dichtesten Netzwerke der Industrie verfügt.

Luigi Maniglio, Geschäftsführer der FFG Werke mit Sitz in Uhingen: "Wir freuen uns, mit der Pfiffner Gruppe eine bedeutende Traditionsmarke zu unserer Gruppe hinzuzugewinnen, die wir auch unter diesem Namen fortführen und stärken werden." Im Zusammenspiel mit den komplementären Rundtaktmaschinen der Marke Witzig & Frank werde man so zu einem der führenden Anbieter in dieser Technologie.

Die FFG Werke in Uhingen vereint große Traditionen der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie in einem Unternehmen und bietet mit den Marken VDF Boehringer, Hüller Hille, Hessapp, Honsberg, Modul und Witzig & Frank ein herausragendes Portfolio an Dreh-, Fräs- und Verzahnmaschinen. Die FFG Werke GmbH beschäftigt über 700 Mitarbeiter an vier deutschen Produktionsstandorten und sechs weiteren Niederlassungen in Deutschland, Russland, China und Korea. Als eigenständige Einheit profitiert die FFG Werke von der Größe und den Möglichkeiten im internationalen Verbund der FFG-Unternehmen. Unter der Dachmarke FFG Europe sind die Premiumhersteller der globalen Gruppe vereint.